Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Futteral zum sog. LutherglasBüchseGl206_bKunsthandwerk II (1500-1800)1Ende 16. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>17</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 15,8 cm, Dm. 13 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holz, gedrechselt, mit Ölfarben bemalt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Gl206Am Deckel Gebrauchsspuren durch das Öffnen: Farbe ist im Inneren des Deckel und an der Zarge des Gefäßes abgerieben. Der Deckel zeigt am oberen Rand ebenfalls starken Farbabrieb. An der Kante sind vier Einkerbungen, die wohl nicht aus Versehen entstanden sind. Von zwei dieser Kerben gehen Brüche bis zum unteren Deckelrand. An einer Stelle scheint hier sogar ein Stück ausgebrochen gewesen zu sein, was wieder eingeklebt wurde. Ein Teil des Deckels scheint nach einem Ausbruch wieder eingeklebt. Das Gefäß zeigt vor allem an der Zarge Schäden durch das Öffnen und Schließen in Form von Farbabrieb. Der Boden ist ebenso beschädigt. Auch hier sind bewusst vier Kerben an der Kante angebracht.Gl206 a,bRunde nach oben leicht konisch sich erweiternde Holzdose mit Deckel. Die gesamte Wandung ist außen grün bemalt. Jeweils drei Rillen zwischen denen Zierstreifen aus Punkten und Strichen in gelb aufgemalt sind, trennen die Wandung in einen schmalen unteren und schmalen oberen Streifen, zwischen denen sich eine breite mittlere Zone befindet. Diese zeigt auf der Hauptseite zwei Medaillons, deren Rahmung von einem Kranz gebildet wird, der links und rechts mit einem roten Band versehen ist, von dem eine Schnur mit grauer Quaste sich locker nach unten windet. Das linke Medaillon zeigt die Blüte einer Rose von oben, in deren Mitte sich ein rotes Herz mit gelbem Kreuz befindet. Im rechten Medaillon ist zentral das geöffnete Maul eines Meeresungeheuers dargestellt, das aus einer Wasseroberfläche ragt. Rechts im Hintergrund ist eine Stadt am Ufer dargestellt. Aus dem Maul steigt eine nackte männliche Gestalt hervor. Die Beschreibung legt nahe, dass es sich hier um Jonas; handelt, der nach drei Tagen im Bauch des Ketos ausgespien wird. Oben neben und zwischen den Medaillons sind die Buchstaben 'DMLDII' aufgemalt. Auf der anderen Seite des Futterals sind drei Wappenschilde dargestellt. Das obere in der Mitte zeigt auf grauem Untergrund zwei gekreuzte Spitzhacken, darüber und darunter je ein sechszackiger Stern und zwischen Kopf und Stiel je einen roten Kreis. Auf dem linken unteren Wappen ist auf grauem Untergrund ein nach heraldisch rechts schreitender Löwe dargestellt, der mit seinen Vorderpranken einen roten Korb trägt. Schwerer zu erkennen ist die Darstellung des dritten Wappens, rechts unten: Auf rotem Grund sind hier von einem braunen Boden aufwachsende Pflanzen zu erkennen, über denen drei Sterne stehen. Bei den Pflanzen in der Mitte scheint es sich um Rohrkolben zu handeln, die Pflanzen links und rechts davon sind aufgrund geringer Größe schwer zu bestimmen. Der schmale Streifen am oberen Rand des Futterals ist mit einer Inschrift in gelber Farbe geschmückt, die links oberhalb der zwei Medaillons beginnt: CRUX CONVICTA ROSAE, MENS EST ET VITA LVTHERI; DELICIAS NOTAT HÆC, ILLA IVGV DOMINI. Der Deckel ist passend mit zwei Zierstreifen aus Punkten und Strichen bemalt. Den oberen Rand ziert ebenfalls ein einfaches Band. Auf dem Deckel ist zentral eine stilisierte Blüte dargestellt, die wiederum gerahmt wird durch einen Ring aus Punkten und Strichen. Im Inneren ist das gesamte Futteral orange bemalt.1FNZ, Deutsch17.06.2009Sammelkommentar: Glas mit Futteral. Die Nähe zu Luther verlieh auch einfachen Gegenständen einen besonderen Charakter. Das Glas mit dem inzwischen mehrfach erneuerten und unkenntlichen Porträt des Reformators schenkte dieser im Jahre 1546 seinem Mitstreiter und Freund Justus Jonas.2FNZ, Englisch17.06.2009Case for Luther GlassWood, turned and paintedSammelkommentar: Their close association with Luther imbued even simple objects with a special aura. Luther gave the glass with the repeatedly restored and unrecognizable portrait of himself to his fellow reformer and friend Justus Jonas in 1546.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 428,.Fundsache Luther. Archäologen auf den Spuren des Reformators. Ausst. Kat. Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale). Stuttgart 2008, S. 314, Nr. F 14.Faszination Meisterwerk. Dürer, Rembrandt, Riemenschneider. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Bearb. v. Daniel Hess. Nürnberg 2005, S. 215.Martin Luther und die Reformation in Deutschland. Zum 500. Geburtstag Martin Luthers. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Hrsg. v. Gerhard Bott. Frankfurt a.M. 1983, S. 439, Nr. 607.Klaus Pechstein: Luthergläser. Denkmäler der Geschichte. In: Kunst und Antiquitäten, H. 3, 1983, S. 31.Aus der Frühzeit der evangelischen Kirche. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. München 1959, S. 5, Nr. 1.

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