Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Sturz des Phaethon, DeckenentwurfGemälde, ÖlskizzeGm1301Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">425</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Franz, Johann Michael (1715-1793)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>wohl um 1768<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Eichstätt</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>33</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 30,2 cm; B. 79 cm; mit Rahmen H. 37,5 cm; B. 86 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Leinwand, doubliert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Wie Ovid berichtet (Metamorphosen, II, 1-400), ertrotzte Phaëton, der Sohn des Sonnengottes Apoll, vom Vater die Erlaubnis, einen Tag lang den Sonnenwagen zu lenken, damit dieser seine Vaterschaft öffentlich beweisen sollte. Phaëton konnte aber den Wagen nicht kontrollieren, stürzte ab und drohte alles zu verbrennen. Die Flüsse Tanais, Xanthus, Euphrates, Ganges, Rhein, Rhone, Tiber und Nil trockneten aus. Auf Flehen der Mutter Erde stoppte Göttervater Jupiter den Wagenlenker mit seinem Blitzstrahl. Phaëton stürzte in den Eridanos, den Fluss Po, und starb. Seine drei Schwestern, die Heliaden, beweinten ihn so lange, bis sie in Pappeln am Flussufer verwandelt wurden.(Vgl. Der Sturz des Phaëton: Jean Mignon, Stich, um 1545: Erianos mit einem Ruder und drei Heliaden, die in Pappeln verwandelt sind.); Die Skizze ist der Entwurf zu einem signierten und 1768 datierten Deckenfresko im Treppenhaus der bischöflichen Residenz Eichstätt und wird somit kurz vor 1768 entstanden sein.; Im Zentrum stürzt Phaëton von dem von vier Schimmeln gezogenen Sonnenwagen. Jupiter schleudert Blitze auf ihn. Über den Wolken sind weitere Götter dargestellt: links Merkur mit Schlangenstab und geflügeltem Helm, darüber Mars mit Helm; es folgt eine nicht genau zu identifizierende Figur, bei der es sich um Apoll handeln könnte (da sie wohl einen Lorbeerkranz trägt); dann Venus mit Amor und schließlich Saturn, ein bärtiger Mann mit Flügeln und einer Sense.Unten links ist die Personifikation des Po mit leeren Amphoren und Ruder dargestellt, ihn umgeben Phaëtons Schwestern, die drei Heliaden. Sie beklagen den Tod ihres Bruders. Weiter rechts hebt Tellus, die Personifikation der Erde, die Hand zum Schutz gegen die Hitze vor die Stirn. Rechts daneben ist der aus einem Gebirge herauswachsende Atlas zu sehen, der das Himmelsgewölbe trägt. Rechts am Rand liegt die Personifikation des Flusses Tiber (oder des Nils?) mit einer ausgetrockneten Amphore.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 1: Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung
