Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Die Hochzeit von Peleus und ThetisGemäldeGm1338Gemälde bis 1800<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">40413</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/129108693</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Elliger, Ottmar (der Jüngere)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1710-20Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>31</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 58 cm; B. 72,2 cm; Rahmenmaße: H. 77 cm; B. 96,5 cm; T. 7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Leinwand</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Dargestellt ist die Hochzeit von Peleus, Sohn des Aiakos und Enkel des Zeus, und der Nereide Thetis, wie sie Catull im 64. Gedicht bechrieb. Dieses Gedicht entstammt dem Mittelteil von 'Gaius Valerius Catullus' (um 84 v. Chr. - um 54. v. Chr.) 'Carmina', einer Sammlung von 116 Gedichten, die vor allem mythischen Themen gewidmet sind. Die Vermählung fand nach der Sage in der Höhle des Chiron auf dem Pelion statt; damit ist der - trotz der beeidruckenden Architekturstaffage vorhandene - Höhlencharakter der Raumdarstellung am Gm 1338 erklärt. Die nachhomerische Sage erzählt, daß Zeus um Thetis freite, davon aber abließ, als er von einer Weissagung erfuhr, die besagte, daß der Sohn, den Thetis gebären werde, stärker werden sollte als der Vater. Deshalb wurde die Meeresnymphe Thetis mit dem sterblichen Peleus vermählt. Aus der Ehe von Peleus und Thetis sollte später Achill hervorgehen. Nach der ursprünglichen Sage gewann Peleus Thetis im Ringkampf, bei dem diese sich in allerlei Tiere verwandelte.siehe Andreas Tacke: Die Gemälde des 17. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Mainz 1995, S. 77.Themengleiches Bild; Raspe (1914) erwähnt ohne Quellenangaben ein Gemälde gleichen Inhalts, das Elliger für Lothar Franz von Schönborn, den Kurfürsten von Mainz und Fürstbischof von Bamberg, schuf. Jedoch muss aufgrund der fehlenden Angaben der Zusammenhang zum Gemälde des GNM offen bleiben.; Variante; Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Bild in der ehemaligen Sammlung von Julius Böhler in München (Tacke, 1995, Abb. 54) um eine Planvariante zu Gm 1338: Vor einer ähnlich fantastischen Architekturstaffage ist das Hochzeitspaar bildmittig angeordnet, an der Spitze eines im Winkel angeordneten Tisches. Hinterfangen werden Peleus und Thetis von einer skulpturengeschmückten Wand, über beide werden Blumen gestreut. Die übrigen Gäste, Götter des Olymps, haben an dem nach beiden Seiten ausladenden Tisch Platz genommen. Die mittlere Vordergrundsgruppe, Bacchus und sein Gefolge, zeigt deutliche Übereinstimmung mit Gm 1338. Dieses Bild wurde von Max Goering (1940) mit "Bacchanal" betitelt; wie leicht auch das Nürnberger Gemälde durch seine Skizzenhaftigkeit noch der Themenverwechslung unterliegt, belegt die Benennung als "Göttermahl" (Vgl. Bushart, 1967, Bildunterschrift zu Abb. S. 19).; Eine weitere Variante, 'L' Assemblée des dieux' (68 x 84,5 cm), kam aus der Collection Hansberger in die Otto-O'Méara Collection und wurde aus dieser bei George Giroux (Brüssel) am 15.-17. Oktober 1928 mit der Nr. 78 versteigert (Aukt.Kat. sowie in der Witt Library, London, je eine Abb.). Das Gemälde hat kompositorische Ähnlichkeiten mit Gm 1338, ohne diesem in der Figurenanordnung und in den Architekturdetails genau zu entsprechen.; Vor großer Architekturstaffage lagern um ein Wasserbecken die olympischen Götter, umgeben von Wolken, Draperien und fliegenden Gestalten. In dieser bewegten Darstellung rechts, von einer großen Muschel hinterfangen, Peleus und Thetis, einander zugewandt. Links eine Hermengruppe, dahinter nackte Gestalten, die ein Medaillon (oder einen Spiegel?) halten. Im Vordergrund die Versammlung der Götter; links Göttervater Jupiter mit dem Adler als Attribut zu seinen Füßen. Neben ihm höchstwahrscheinlich seine Frau Juno. Rechts dahinter, an seinem Musikinstrument zu erkennen, Apoll. Vorne der weinlaubbekränzte Bacchus mit einer Trinkschale in der Hand, umgeben von trunkenen Silenen. Rechts davon Ceres, die Göttin der Fruchtbarkeit, vor einem Altar. Dargestellt ist die Hochzeit von Peleus und der Nereide Thetis.1Deutsch07.08.2009Das monochrome, skizzenhafte Bild schildert ein Fest der olympischen Götter vor bühnenhafter Architekturkulisse. Dabei kam es zum Streit um einen Apfel, der später zum Parisurteil führte. Komposition und flüssiger Pinselstrich zeigen rokokohafte Leichtigkeit.2Englisch07.08.2008The Wedding of Peleus and Thetis. Oil on canvas. The sketchy monochrome picture shows a feast of the Olympian Gods against a theater-like architectural backdrop. Here began the discord about the apple, later to end in the Judgment of Paris. Composition and fluid brushwork display Rococoish lightness.Raspe: Elliger, Ottmar d. J. In: Thieme/Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 10. Leipzig 1914, S. 467.81. Jahres-Bericht des Germanischen Nationalmuseums. Hrsg. von Heinrich Zimmermann. Nürnberg 1934, S. 3 (Erwerbungsmitteilung).Goering, Max: Deutsche Malerei des 17. und 18. Jahrhunders. Von den Manieristen bis zum Klassizismus. Berlin 1940, S. 21, Vgl. Abb. 26.Bushart, Bruno: Deutsche Malerei des Barock. Königstein i. T. 1967, Abb. S. 19.Kaiser, Konrad: Zwei Bilder von Ottmar Elliger d. J. In: Aus hessischen Museen, 1, [1975], S. 107-112, S. 111 (Nürnberg summarisch genannt).Tacke, Andreas: Die Gemälde des 17. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Mainz 1995, Nr. 31, S. 77-79. mit Abb.Roll, Carmen: Ottmar Elliger d.J. (1666-1732). Leben und Werk. Diss. Augsburg 2002, Nr. B2, S. 240-146.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 357- 358, 473, Abb. 614.

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