Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Susanna und die beiden AltenGemälde, TafelgemäldeGm1402Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">35399</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/118910922</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Willmann, Michael</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Willman, Mich.</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Willman, Michael</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Willmann, Michael Lukas Leopold</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:vitalDatesActor><lido:earliestDate lido:type="geschätztes Datum">1630</lido:earliestDate><lido:latestDate lido:type="geschätztes Datum">1706-08-26</lido:latestDate></lido:vitalDatesActor><lido:genderActor xml:lang="de">männlich</lido:genderActor></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1650/53<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Niederlande;</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>22</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 43,6 cm; B. 33,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Eichenholz</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Darstellung folgt den apokryphen Kapitel des Propheten Daniel (Dan 13, 1-64) des Alten Testament: Susanna, die sowohl schöne als auch gottesfürchtige Gemahlin des babylonischen Juden Jojakim, schickte ihre beiden Dienerinnen ins Haus, um Öl und Salben für ein Bad im Park zu holen, und verblieb allein am Wasserbecken im Garten. Dies hatten zwei alte Männer, die als Richter der Stadt fungierten, beobachtet. Kaum hatten sich die Dienerinnen entfernt, kamen sie hervor, um Susanna unter erpresserischer Bedrohung zu vergewaltigen. Auf dem Nürnberger Bild wird die Gier der beiden Alten geschildert, die ihr Versteck verlassen haben, Susanna bedrohen und ihr die Konsequenzen einer Verweigerung vorzuhalten scheinen. Als Susanne sich wehrte, so weiter die Bibel, machten die beiden Alten ihre Drohung war und bezichtigten sie vor versammeltem Volk des Ehebruchs. Gerettet wurde sie durch Daniel, der die Begebenheit dadurch aufklärte, dass er die beiden Alten in widersprüchliche Aussagen verwickelte. Nun wurden die beiden alten Richter statt Susanna zum Tode durch Steinigung verurteilt.siehe Andreas Tacke: Die Gemälde des 17. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Mainz 1995, S. 279.; Ernst Kloss (1947) sieht das Gemälde als erste bekannte Arbeit aus den niederländischen Studienjahren (um 1650) an, in denen Willmann noch ganz unter dem Einfluss der Malweise von Pieter Lastmann und Rembrandt gestanden hat. - Werner Sumowski (1983) konkretisiert den Einfluss auf Willmann: "Der Aufenthalt in den Niederlanden liegt um 1650/53; er schließt eine Studienzeit in Antwerpen ein. Ein festes Schülerverhältnis zu Rembrandt ist unwahrscheinlich. [...] 'Susanna und die beiden Alten' im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, vom Anfang der fünfziger Jahre, bietet, als Frühwerk, den Raumstil Rembrandts in flämisch bedingter Verfremdung. Bei den Bildern aus der fortgeschrittenen Schaffenszeit reduziert sich das Rembrandteske auf dei Helldunkelmalerei."; Am Ufer eines olivgrün schimmernden Weihers, der von dichtem Laubwald umgeben ist, sitzt die unbekleidete Susanna, über die sich die beiden aus dem Dickicht herausgetretenen Alten beugen. Sie greift erschreckt mit beiden Händen das unter ihr liegende Tuch, mit der Rechten den Schoß bedeckend.1Deutsch01.08.2008Nach seiner Lehrzeit reiste der aus Königsberg stammende Maler nach Amsterdam. Dort nahm er Einflüsse Rembrandts auf. Dies zeigt sich in der Helldunkelmalerei, der auf wenige Brauntöne reduzierten Farbpalette und in der Konzentration auf die Figuren.2Englisch01.08.2008Susanna and the Elders. Oil on oak panel. After his apprenticeship the Königsberg painter traveled to Amsterdam where he was strongly influenced by Rembrandt. This is shown in the contrast of light and shade, his reduced palette of only a few brown tones, and his concentration on the figures.Klessmann, Rüdiger: Willmann und die Niederlande. In: Michael Willmann (1630--1706). Studien zu seinem Werk. Ausst. in der Residenzgalerie Salzburg und im Nationalmuseum Breslau. Hrsg. von Franz Wagner. Salzburg 1994, S. 59-60, Abb. 36.Lossow, Hubert: Michael Willmann (1630--1706). Meister der Barockmalerei. Würzburg 1994, S. 15, 21-22 und Nr. A7, S. 101.Tacke, Andreas: Die Gemälde des 17. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Mainz 1995, S. 279-280, Nr. 147 mit Abb. und mit weiterer, älterer Literatur.Grimkowski, Rüdiger: Michael Willmann. Barockmaler im Dienst der katholischen Konfessionalisierung. Der Grüssauer Josephzyklus. Berlin 2005, S. 36.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 293, 447, Abb. 538.

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