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Objekt / Inventarnr.: Gm1823

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Geburt Christi (Gemälde, Tafelgemälde)

Inventarnummer: Gm1823
Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München - Alte Pinakothek
Hersteller: Werkstatt des Speyerer Altars
Datierung: Ende 15. Jh.
Ort: Mittelrhein;
Material/Technik: Fichtenholz
Maße: H. 160,5 cm; B. 59,3 cm
Sammlung: Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Beschreibung:
Die Tafel ist als einziger Rest eines mittelrheinischen Altars erhalten geblieben, der im Umkreis des sog. Mittelalterlichen Hausbuchs entstanden ist. Sie ist ein charakteristisches Werk einer im Raum von Speyer bis Mainz ansäßigen Großwerkstatt, in der neben Epitaphien und Altären auch Glasgemälde entstanden sind. Räumlich etwas verunklärt kniet Maria vor ihrem Kind, auf das Joseph die herbeigeeilten, knorrigen und wetterharten Hirten verweist. Der Hintergrund zeigt eine in lichten Farben gemalte Hügellandschaft sowie die dem Hirtenbesuch vorausgehende Episode der Verkündigung auf dem Feld, mit Engelschor, Schafen und prasselndem Herdfeuer.
Literatur:
Sigmaringen 1883, Anm. zu Nr.18. — Flechsig 1896, S.68. — Thode, Henry: Die Malerei am Mittelrhein im XV. Jahrhundert und der Meister der Darmstädter Passionsscenen. In: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen, Bd. 21, 1900, S. 70. — Naumann, Hans: Das Hausbuch und der Meister des Amsterdamer Kabinetts. In: Repertorium für Kunstwissenschaft, Bd. 33, 1910, S. 295. — Bossert, Helmuth Zh./Storck, Willy F. (Hrsgg.): Das Mittelalterliche Hausbuch. Nach dem Originale im Besitz des Fürsten von Waldburg-Wolfegg-Waldsee. Leipzig 1912, S. 50, Anm. — Faber du Faur, Curt von: Der Hausbuchmeister. Berlin 1921, S. 70. — Dürkop, Johannes: Der Meister des Hausbuches. Diss. Braunschweig 1931. — Dürkop, Johannes: Der Meister des Hausbuches. In: Oberrheineische Kunst, Bd. 5, 1932, S. 135, 136, Abb. 33. — Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Hrsg. von Ulrich Thieme und Felix Becker. Bd. 37 .Leipzig 1950, S. 141. — Buchner, Ernst: Meister mit Notnamen und Monogrammisten. Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart (Besprechung). In: Zeitschrift für Kunst, Jg. 4, Heft 4, 1950, S. 317. — Stange, Alfred: Das Mainzer Marienleben im Werke des Mainzer Hausbuchmeisters. In: Mainzer Zeitschrift, Bd. 48/49, 1943/1954, S. 90. — Stange, Alfred: Deutsche Malerei der Gotik. Bd. 7. München/Berlin 1955, S. 102, Abb. 223. — Stange, Alfred: Der Hausbuchmeister. Gesamtdarstellung und Katalog seiner Gemälde, Kupferstiche und Zeichnungen (Studien zur deutschen Kunstgeschichte, Bd. 316). Baden-Baden 1958, S. 23, Verz. 60, Abb. S. 90. — Buchner, Ernst: Malerei der deutschen Spätgotik. München 1960, S. 29. — Anzelewsky, Fedja: Rezension von: Alfred Stange: Der Hausbuchmeister. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, Bd. 24, 1961, S. 87. — Salm, Christian A. zu/Goldberg, Gisela: Altdeutsche Malerei. Alte Pinakothek. München 1963, S. 130. — Vom Leben im späten Mittelalter. Der Hausbuchmeister oder Meister des Amsterdamer Kabinetts. Ausst.Kat. Rijksmuseum Amsterdam/Städitsche Galerie im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. Amsterdam/Frankfurt 1985, S. 247 und bei Nr.132. — Germanisches Nationalmuseum. Führer durch die Sammlungen. München 1977, Nr. 120 mit Farbabb. — Daniel Hess: Meister um das "mittelalterliche Hausbuch". Studien zur Hausbuchmeisterfrage. Mainz 1994, S. 86-87, 167-168, Kat. Nr. 15. — Germanisches Nationalmuseum. Führer durch die Sammlungen. Nürnberg 2001, S. 73.
 
 
3.3.130726