Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Standflügel mit hl. Cosmas von einem Nikolausaltar der Nürnberger LorenzkircheGemälde, AltarflügelGm186Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">131</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kulmbach, Hans Süß von (um 1482-1522)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1507/08<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>15</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 197,4 cm; B. 55 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Hll. Cosmas und Damian (Fest 27. Sept.), Zwillingsbrüder und legendäre christliche Ärzte im Vorderen Orient, behandelten zur Ehre Gottes kranke Menschen und Tiere unentgeltlich (Künstle 1926, S. 390-391; LCI 7, 1979, Sp. 344-352). Sie sind die Schutzheiligen der Ärzte und Apotheker. Die hohe rote Mütze des Cosmas weist diesen als Mediziner aus; das Chaperon des Damian ist Abzeichen des Akademikers (vgl. im GNM Gm 207, Lucas Cranach d. Ä., Bildnis eines Juristen).gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 186 und Gm 185, sowie spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 186 siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 289.; Gm 186 und Gm 185 (Hl. Damian) bilden die Außenflügel (Standflügel) eines zweiten, neueren Altars des Hl. Nikolaus in St. Lorenz in Nürnberg, der einen älteren dort verdrängte. In der Kirche verblieben die Außenseiten der beweglichen Flügel mit den gemalten Darstellungen der Heiligen Oswald und Nikolaus. Die abgespaltenen Innenseiten der beweglichen Flügel sind nicht mehr nachweisbar (nach Troche trugen sie flache Reliefs); aus dem verlorenen Schrein mit vollrunden Figuren sind der Heilige Ulrich und der Heilige Nikolaus noch erhalten. Der Beschreibung von Murr (1801) des Altarretabels im geöffneten Zustand ist zu entnehmen, daß die beweglichen Flügel Bilder der "Mutter Jesu mit vielen Personen" zeigten; welche Szenen die Bilder darstellten, ist unklar.; Kulmbach benutzte für die bildliche Darstellung der Heiligen "ein älteres, im Wolgemut-Kreis immer wieder verwendetes Schema, das die Figuren vor einem Vorhang auf einem Fliesenboden stellt, dessen Fugen eine gewisse tiefräumliche Vorstellung bewirken" (Strieder 1993). Schilling und Winkler haben die Silberstiftzeichnung eines jungen Mannes (Berlin, Kupferstichkabinett) mit dem Hl. Cosmas in Verbindung gebracht. Je nach Blickpunkt werden in der Literatur die auf Wolgemut zurückgeführten gotischen Züge, die auf Dürer fußenden weiterführenden Merkmale oder der mit de' Barbari in Verbindung gebrachte "italienische" Kolorismus besonders gewichtet (Details: s. Löcher 1997).; Linker Standflügel eines Nikolausaltars in St. Lorenz, Nürnberg: Heiliger Cosmas: Der Heilige betrachtet ein Uringlas. Er steht in ganzer Figur vor einem roten, granatapfelgemusterten Behang, den Goldborten einfassen und unten ein breiter grüner Fransensaum abschließt. Blauer Grund, vormals mit goldenen Sternen, oben Maßwerk aus flachem Bogen und vergoldeten Ranken.1Deutsch22.07.2008Sammelkommentar: Kulmbach kam um 1505 in engeren Kontakt zu Dürer. Seit 1511 leitete er eine eigene Werkstatt. Sein Werk ist von engen Beziehungen zu Dürer geprägt. So auch diese beiden Tafeln. Sie zeigen die Schutzheiligen und legendären christlichen Ärzte Cosmas und Damian.2Englisch22.07.2008Summary: Wing with SS. Cosmas and Damian from a St. Nicholas Altarpiece in St. Lawrence Church. Painting on spruce. Kulmbach had close contact with Dürer ca. 1505. He ran his own workshop from 1511 on. His work is marked by its close ties with Dürer's art, as witnessed in these two panels. They show Cosmas and Damian, legendary Christian physicians and patron saints.Strieder, Peter: Tafelmalerei in Nürnberg 1350--1550. Königstein i. T. 1993, S. 126--127. Abb. 143, 146.Löhr, Alexander: Studien zu Hans von Kulmbach als Maler. Diss. Würzburg 1995, S. 22--28.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 289--292 mit älterer Literatur.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 424.

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