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Objekt / Inventarnr.: HG7714

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Löffel mit Wappen der Zellhofer (Silberlöffel aus einem Satz von fünf Löffeln)

Inventarnummer: HG7714
Datierung: 2. Hälfte 16. Jahrhundert
Ort: Süddeutschland;
Material/Technik: Silber, graviert
Maße: L. 14,0 cm; Br. 4,6 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschreibung:
Der fünfkantige Stiel des Löffels endet in ein Feld in flacher Schildform. Er ist unten waagrecht abgeschnitten, so dass der Löffel mit der Rundung der Laffe nach unten hingestellt werden kann. Die Standfläche und Laffenrückseite sind mit Gravierungen verziert: von einem Kranz umschlossen ist eine Wappenallianz dargestellt, von der das linke Wappen das der Familie Zellhofer ist, ein ausgestorbenes bayerisches Adelsgeschlecht. Zusätzlich eingraviert sind die Buchstaben "W.PZ". Fünf Löffel von sechs Löffeln der gleichen Art zeigen diese Wappenallianz: HG7714; HG7715; HG7716, HG7717; HG7719. Die Laffenrückseite des Löffels HG7718 zeigt das Wappen der Familie Schamberg.
Literatur:
Mythos Burg. Hrsg. von G. U. Großmann. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg 2010, S. 176-177, Nr. 5.6 d (Birgit Friedel). — Zum Vergleich: Historische Bestecke aus der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg 2007, S. 197, Nr. 100. — Zum Vergleich: Hanns Kuhn: Die Alt-Ingolstädter Goldschmiede. Nachweise aus archivalischen Quellen. Ingolstadt 1936, S. V, Abb. 11-12. — Zum Vergleich: Herbert Brunner: Altes Tafelsilber. Ein Brevier für Sammler und Liebhaber. München 1964, S. 192, S. 214, Nr. 220. — Zum Vergleich: Hans Marquadt: Europäisches Essbesteck aus acht Jahrhunderten. Eine Kunstsammlung. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg; Museum für Angewandte Kunst, Hamburg; Hessisches Landesmuseum, Darmstadt. Stuttgart 1997, S. 82, S. 212, Nr. 216, S. 86; S. 214, Nr. 240, S. 90, S. 215, Nr. 256-257.
 
 
3.3.130726