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Objekt / Inventarnr.: MedH1871

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Georg Volckamer (1560-1633) (Medaille)

Inventarnummer: MedH1871
Datierung: 1624
Ort: Nürnberg
Material/Technik: Silber, gegossen, zweiteilig, vergoldet
Maße: H. 4,4 cm; B. 3,8 cm
Sammlung: Münzkabinett
Beschriftung:
Sammelkommentar: Seit der römischen Antike wird Wachs als Mittel zur Herstellung von Porträts verwendet. Das Material ließ den höchsten Grad an Wirklichkeitsnähe zu, der durch Einbeziehung textiler Stoffe noch gesteigert wurde. Daher dienten Wachsporträts in der Frühen Neuzeit der privaten Erinnerung. Oft verblieben sie über Generationen im Familienbesitz. Goldschmiede nutzten Wachs zur Anfertigung ihrer Modelle für Medaillen. Beständigkeit und Eigenwert des Metalls machten Medaillen zu einer besonders hoch bewerteten Form des Porträts.
Georg Volckamer (1560-1633). Silver, cast, two sided, gilded. Summary: Wax has been used in making portraits since Roman Antiquity. The material allowed the highest degree of realism, which was reinforced by adding textiles. For this reason wax portraits served the purpose of private remembrance in the early modern period. They often remained in the family for generations. Goldsmiths used wax in creating models for medals. Medals became a particularly highly valued form of portrait owing to the durability and intrinsic value of the metal.
Literatur:
Habich, Georg: Die deutschen Schaumünzen des 16. Jahrhunderts. München 1932, Nr. 2818. — Jamnitzer, Wenzel und die Nürnberger Goldschmiedekunst 1500--1700. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. München 1985, Nr. 729. — Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010. S.410.
 
 
3.3.130726