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Objekt / Inventarnr.: Pl.O.3141

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Stehende Muttergottes (Figur aus Lindenholz)

Inventarnummer: Pl.O.3141
Datierung: um 1480
Ort: Nürnberg
Material/Technik: Lindenholz - ehemals gefaßt und vergoldet
Maße: H. 105 cm
Sammlung: Skulptur bis 1800
Beschreibung:
Maria hält, die Hüfte leicht ausgebogen, auch das Haupt nach links geneigt, mit ihrer Linken das nackte Christuskind, das mit seiner Rechten nach dem Halsausschnitt ihres Kleides faßt. In der Rechten hält die Muttergottes einen Apfel. Über ihrem vor der Brust in großen Längsfalten gerafften Kleid trägt sie einen von einer Stoffspange zusammengehaltenen weiten Mantel, der mit einem Zipfel über den rechten Arm gezogen ist, die Beine faltenreich verhüllt und vor dem Leib einen breiten Umschlag bildet. An der rechten Seite wird der Umriß durch einen geraden, senkrechten Faltenzug geschloßen. Mariens offenes Haar rahmt ein locker fallendes Kopftuch ein.
Literatur:
Neuerwerbungsbericht in "Anzeiger" GNM 1985, S. 99- 100 (Günther Bräutigam) m. Abb. - Georg Wolfgang Karl Lochner, Die noch vorhandenen Abzeichen Nürnberger Häuser, Nürnberg 1855, S. 16 Nr. 13 (erwähnt die Madonna am Haus Unschlittplatz 8, Nürnberg) - Erich Mulzer, Tätigkeitsbericht der Altstadtfreunde für das Jahr 1981. In: Nürnberger Altstadtbericht 7, 1982, S. 17, 30, 31 - Vgl. Heinz Stafski, Der Nürnberger Bildhauer Simon Lainberger als Mitarbeiter der Maler Friedrich Herlin und Hans Pleydenwurff. In: Anz. d. GNM 1982, S. 23- 30
 
 
3.3.130726