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Objekt / Inventarnr.: Pl.O.65

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Hl. Margarete (Figur aus Lindenholz)

Inventarnummer: Pl.O.65
Datierung: um 1470
Ort: Salzburg
Material/Technik: Lindenholz,Rückseite ausgehöhlt, Reste originaler Polychromie, Auge des Drachen aus dunkelblauem, durchgefärbtem Glas eingesetzt
Maße: H. 94,5 cm
Sammlung: Skulptur bis 1800
Beschreibung:
Die heilige Margarete auf dem Drachen stehend.
Beschriftung:
Die frühchristliche Märtyrerin besiegte im Kerker einen Drachen mit dem Kreuzzeichen. Als überwundenen Feind tritt sie das Fabelwesen mit Füßen. Ungewöhnlich sind die Glasaugen des Tiers. Die Gewandmotive der Jungfrau spiegeln über graphische Vorlagen vermittelte Impulse aus den Kunstzentren am Oberrhein.
Held in a dungeon, the early Christian martyr vanquished a dragon with the sign of the cross. The overcome foe, the mythical beast, is trampled under foot. The animal’s glass eyes are unusual. The motifs of the virgin's garments were inspired by prints conveying new impulses from the art centers on the Upper Rhine.
Literatur:
Josephi, Walter.: Die Werke plastischer Kunst. Katalog des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 1910, Kat.Nr. 407. — Müller, Carl Theodor : Die mittelalterliche Plastik Tirols (Berlin 1935), S. 100, 154 (13). — Pinder, Wilhelm: Deutsche Plastik II (Handbuch), S. 369. — Egg, Erich : Gotik in Tirol. Die Flügelaltäre. Innsbruck 1985, Kat.Nr. 72. — Fücker, Beate : Geschichte, Herstellung und Verwendung von Glasaugen an barocker, polychromer Großplastik im deutschsprachigen Raum. In: Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 27, 2013, S. 151-170, hier S. 153, Abb. 2, 3. — Regina Deckers: Der Drache in Mythologie und Kunst. In: Monster. Fantastische Bilderwelten zwischen Grauen und Komik. Ausstellungskat. Germanisches Nationalmuseum, bearb. von Peggy Grosse, G. Ulrich Großmann und Johannes Pommeranz. Nürnberg 2015, (S. 61-85), S. 66, außerdem S. 456, Nr. 1.7.
 
 
3.3.130726