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Objekt / Inventarnr.: Z1908

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Bahrtuchschild der Metzger zu Gräfenberg

Inventarnummer: Z1908
Datierung: 17. Jh. (?)
Ort: Nürnberg (?)
Material/Technik: Kupfer, getrieben, punziert, vergoldet; Silber, gegossen
Maße: Dm. 34,5 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschreibung:
Im Zentrum der Vorderseites des kreisrunden Schildes befindet sich ein halbplastischer, heraldisch nach links schreitender Ochse. Dieser ist über eine rückseitige Nietverbindung appliziert. Links und rechts des Ochsen sind rahmende Todesgenien zu erkennen, die drei über dem Lamm platzierte Wappenschilder sowie einen unterhalb des Lamms angeordneten Vorhang halten. Bei den drei Wappen handelt es sich um das Nürnberger Kleine Stadtwappen und das Nürnberger Große Stadtwappen sowie einen ovalen Schild mit dem Reichsadler in der Mitte. In das Zentrum des Vorhangs ist eine Silberplatte eingelegt. Auf dieser sind die untereinander die sechs Namen -Geschworne Meister Hannß Dorn / Conradt Schmidt / Hannß Dorn Sen: / Friedrich Hoffmann Sen: / Gabriel Lamprecht / Michael Schlick- zu lesen. Auf der Rückseite des Schildes sind vier flache Öhre angebrachte, die dem Verzurren des Schildes auf einem Bahrtusch dienten. Das Schild ist ein Teil des die vier Exemplare Z 1905 - Z 1908 umfassenden Funeralschildersatzes.
Literatur:
Thomas Schindler: Satz Bahrtuchschilder der Metzger zu Gräfenberg. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 246f., Kat.Nr. 4.32.
 
 
3.3.130726