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Objekt / Inventarnr.: Z2122

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Helmbarte als Zeremonialgerät (?) / Paradewaffe (?) / Festzugsrequisit (?)

Inventarnummer: Z2122
Datierung: 19. Jh. (?)
Material/Technik: Eisen; Messing; Holz; textiles Gewebe
Maße: Lges: 160 cm; B max: 13 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschreibung:
Lange Klinge mit breitem Rücken und trapezförmigem Bart läuft zum vorderen Ende hin in flambergeartiger, kurzer Spitze aus. Die Schneiden sind nicht geschliffen. Ihr langer Dorn steckt als grobes Blech in einem geschupptem, zylindrischen Schaft. Dieser besteht aus zwei symmentrischen Teilen und wird vorne mittels einem vernagelten Tuch zusammen gehalten. Am hinteren Ende dient die keilartige, messingne Zunge des plastischen Löwenkopfes (Bärenkopf?) verschraubt als Haltevorrichtung. Der Löwenkopf (Bärenkopf?) ist in seinen Konturen plastisch, die Details sind aufgemalt. Herstellungsort und Verwendungskontext der Waffe sind bislang nicht geklärt. Ein vergleichbares Stück ausgestellt in der Waffenhalle auf Schloss Sigmaringen.
Literatur:
Schindler, Thomas: Hauen und Stechen oder zünftig paradieren? Eine mysteriöse „Streitaxt“ im Bestand der handwerksgeschichtlichen Sammlung. In: KulturGUT. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums 46, 3. Quartal 2015 (S. 1-3)
 
 
3.3.130726