Titel
Muttergottes von Sammerei mit Votantin
Allgemeine Bezeichnung
Votivbild
Inventarnummer
Slg.RichterVB38
Sammlung
Volkskunde-Spielzeug-Judaica
Herstellungsort
Wallfahrtskirche Sammerei, Gem. Iglbach, Kr. Vilshofen, Niederbayern (Herkunft Votivbild)
Herstellungsdatum
1839
Maße
H. 26,8 cm, Br. 20,8 cm.
Klassifikation
Votivtafel
Votivbild
Material und Technik
Tempera auf Holz. Aufgeleimte und mit Holzstiften befestigte Rahmenleiste, profiliert, Braun und Gold gestrichen.
Vermerk am Objekt
Inschrift: „Durch die /Vierbitt / Maria ist / Gehoffen/ worten / Verlobt ao. / 1839.“ (Inschriftenfeld, links)

Beschreibung
In der oberen Bildhälfte, über einer graurosa Wolkengirlande und vor grauem Grund Maria als Halbfigur, mit beiden Händen das Kind haltend, das auf ihrem Schoß rechts steht, ihren Hals umfängt und sein Gesicht an das der Mutter drängt. Das sonst nackte Kind ist in ein weißes Tuch gehüllt. Maria trägt unter rotem Mantel mit Schmuckstück auf der linken Schulter ein grünliches Kleid, unter dem mit engen blauen Ärmeln ein weiteres Kleidungsstück sichtbar ist. Mutter und Kind sind bekrönt, von beiden Köpfen zusammen gehen nimbusartig Strahlen aus. Unten kniet in einem Raum mit grünlichem gefugten Boden, grauer Rückwand und seitlichen gerafften roten Vorhängen die Votantin mit dem Rosenkranz in den betenden Händen. Sie ist bekleidet mit schwarzer Jacke, weißem Halstuch, braunem Rock, schwarzer Schürze und Haube und trägt einen breiten Halsschmuck mit vorderer Schließe. Rechts vor ihr eine weiße, ornamental bekrönte Tafel mit der Votivinschrift: „Durch die /Vierbitt / Maria ist / Gehoffen/ worten / Verlobt ao. / 1839.“ Das Marienbild gibt das Gnadenbild der Wallfahrtskirche Sammerei wieder, das eine 1705 gefertigte Kopie des Anf. 16. Jh. gemalten Madonnen-Bildes in Straubing, St. Jakob darstellt