Titel
Hl. Wolfgang und Muttergottes zur guten Hoffnung mit Votant
Allgemeine Bezeichnung
Votivbild
Inventarnummer
Slg.RichterVB146
Sammlung
Volkskunde-Spielzeug-Judaica
Herstellungsort
Innviertel
Herstellungsdatum
1844
Maße
H. 19,4 cm, Br. 17,3 cm.
Klassifikation
Votivtafel
Votivbild
Material und Technik
Öl auf Holz. Aufgeleimte halbrund profilierte Rahmenleiste, vergoldet.
Vermerk am Objekt
Inschrift: „Eine / gewiße Per- / son verlobt sich / in einen schwr- / en anligen und / ist im geholfen / worden Gott und / Maria sey ewig- / es Lob. / 1844“. Auf der Rückseite mit Bleistift, aber wohl nicht ursprünglich: „Muttergottes / zur guten Hoffnung“. (Widmungsinschrift, Ovale Kartusche rechts am Bildrand)

Beschreibung
In der oberen Tafelhälfte sind über violett-weißer Wolkenbank die Muttergottes und der hl. Wolfgang dargestellt. Die thronende Maria links in rotem Kleid und blauem, über den Schoß gelegten Mantel hält mit dem linken Arm das nackte, nur mit weißem Lendentuch bekleidete Kind, hat in der rechten Hand ein Zepter und die Mondsichel zu Füßen. Auf dem Haupt, das von Sternen umgeben ist, trägt sie eine Krone; das Kind, das beide Arme ausgebreitet hat, hat einen Strahlennimbus. Rechts neben Maria sitzt auf den Wolken ein Putto mit einem Anker. Weiter rechts steht St. Wolfgang mit Bischofsornat (weiße Alba, rotes Pluviale mit blauem Futter, goldene Mitra), mit dem Bischofsstab in der Rechten und der Axt in der linken Hand. Neben ihm eine eintürmige Kirche mit hoher Zwiebelhaube. Unten kniet vor flacher Landschaft der Votant mit einem Rosenkranz in den gefalteten Händen. Seine Kleidung besteht aus schwarzem Rock und schwarzen Hosen, dazu einer roten Weste mit schwarzer Halsbinde. Schräg vor ihm, an eine Wand gelehnt, eine ovale, oben mit Rosen bekränzte Kartusche mit der Votivinschrift: „Eine / gewiße Per- / son verlobt sich / in einen schwr- / en anligen und / ist im geholfen / worden Gott und / Maria sey ewig- / es Lob. / 1844“. Auf der Rückseite mit Bleistift, aber wohl nicht ursprünglich: „Muttergottes / zur guten Hoffnung“.