Titel
Ziborium
Allgemeine Bezeichnung
Hostienbehältnis
Inventarnummer
KG1334
Proviso
Erworben mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung
Sammlung
Kunsthandwerk I (bis 1500)
Herstellungsort
Oberrhein;
Herstellungsdatum
um 1320/ 40
Maße
H. 34,2 cm; D. 16,6 cm
Material und Technik
Kupfer, Silber, vergoldet; Tiefschnittemail, Glassteine
Vitrinentext
Auf einer Seitenfläche zeigt Christus die Hostie als Hinweis auf die Funktion des Gefäßes: Es ist ein Ziborium, ein Behältnis für die geweihten Hostien. Eine der anderen Figuren ist der auch inschriftlich genannte kniende Stifter Johannes Zenlin (? 1353). Er war Abt des Klosters Tennenbach im Breisgau, dem er das Gefäß schenkte.

Literatur
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 25, 114, 115, Abb. 104, S. 300, Abb. 276, S. 305, 429, Kat. 429.
Schürer, Ralf: Das Ziborium des Abtes Zenlin aus dem Zisterzienserkloster Tennenbach. In: Ralf Schürer/Jutta Zander-Seidel: Erwerbungen zur Kunst des Mittelalters: Ziborium aus Kloster Tennebach - Zwei Nürnberger Bildteppiche (Patrimonia 165). Berlin/Nürnberg 2006, (S. 6--36), S. 7--36. Link zur Bibliothek
Eikelmann, Renate: Ziborium. In: Anzeiger GNM 2000, S. 173--174. Link zur Bibliothek
Krummer-Schroth, Ingeborg: Ein gotisches Ziborium aus dem Kloster Tennenbach bei Freiburg. In: Jahrbuch des Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Bd. V/VI 1989/90, S. 213--226. Link zur Bibliothek