Titel
Schlussstein mit Vera Ikon aus der Nürnberger Spitalkirche Heilig Geist
Allgemeine Bezeichnung
Schlussstein aus Sandstein
Inventarnummer
A3929
Sammlung
Bauteile
Herstellungsort
Franken; Nürnberg
Herstellungsdatum
um 1335
Maße
H. 52 cm; B. 57 cm; T. 42 cm
Material und Technik
Sandstein, farbig gefasst
Vitrinentext
Der Schlussstein schließt eine Wölbung an ihrem Scheitelpunkt. Seiner konstruktiven Bedeutung entsprechend ist er meist besonders gestaltet. Symbolisch wurde er mit der Stellung Christi in seiner Kirche verglichen. Gotteslamm und Haupt Christi lassen die Positionen der Nürnberger Exemplare in Gewölben über Altären vermuten. Rippenansätze in Birnstabprofil machen den Verbund im Gewölbemauerwerk deutlich.

Beschreibung
Schlußstein mit 3 Rippenansätzen (Birnstabprofil); Relief: vom Rund eng umschlossen bärtiger Kopf Christi mit gelocktem Haupthaar
Literatur
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 222, 223, 416, Kat. 322, Abb. 204.