Titel
Bildnis des Bamberger Domherrn und Subdiakons Georg Graf von Löwenstein
Allgemeine Bezeichnung
Gemälde, Porträt
Inventarnummer
Gm128
Sammlung
Gemälde bis 1800
Herstellungsort
Bamberg
Herstellungsdatum
um 1456
Hersteller
Hans Pleydenwurff AKL
Maße
33,3 x 24,5 x 0,8 cm
Klassifikation
Diptychon
diptychs
diptych
Andachtsbild ([Klären])
Material und Technik
Malerei auf Lindenholz
Beschreibung
Das Bildnis des Bamberger Domkanonikers Georg Graf von Löwensteins ist eines der bedeutendsten Porträts der deutschen Malerei. Es ist der religiösen Sphäre noch nicht völlig entrückt, denn es gehörte ursprünglich zu einem Diptychon. Dessen linke, im Kunstmuseum Basel verwahrte Tafel zeigt das Brustbild des Schmerzensmannes, der sich Löwenstein zuwendet. Das Bildpaar schließt damit an einen in den Niederlanden entwickelten Andachtsbildtypus an, der Christus- oder Marienbild und bürgerliches Stifterbild zu einem sogenannten Devotions-Diptychon zusammenfügte. Das Bildpaar, in dem die Grenze zwischen betendem Stifter und entrückter Gottheit aufgehoben wurde, diente als privates Andachtsbild. Die Lesung des Stundengebets unterbrechend und die Stelle mit dem Daumen einmerkend, hält Löwenstein zu einer kurzen Andacht über den Schmerzensmann inne. Wie bei der Basler Tafel dürfte auch der originale Rahmen des Bildnisses ursprünglich die Familienwappen gezeigt haben; die Rückseite der Basler Tafel schmückt außerdem das Wappen des Dargestellten. Das Bildnis Löwensteins zählt als eines der frühesten Porträts zu den Spitzenleistungen der deutschen Malerei, die das individuelle Bildnis erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum selbständigen Bildtypus erhoben hatte. Der Bamberger Domkanoniker von Löwenstein begegnet in der Gemäldesammlung ein zweites Mal, im Stifterbildnis der von ihm gestifteten Tafel mit der Kreuzigung Christi (Gm 131). Hans Pleydenwurff hat diese Tafel noch in Bamberg vor seiner Übersiedelung nach Nürnberg gemalt.
Vitrinentext
Das Porträt zeigt den Stifter Domherrn Georg Graf von Löwenstein (gest. 1464) im Gebet. Er war einer der einflussreichsten Geistlichen des Reiches in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Er ist naturalistisch als greiser Mann dargestellt. Das Bildnis ist ein frühes bürgerliches Porträt. Es gilt als bedeutendstes Porträt der deutschen Malerei vor Dürer. Die Gattung wurde erst in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts entwickelt.

The portrait is of the donor, Canon Count Georg of Löwenstein (d. 1464), in prayer. One of the most influential clerics in the empire in the first half of the 15th century, he is depicted in a naturalistic manner as an old man of great age. The likeness is considered an early example of bourgeois portraiture and is the most important German portrait before Dürer. The genre was not developed further until the 2nd half of the 15th century.

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Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.): Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Band I: Franken, 2 Teilbände. Regensburg 2019, Kat.-Nr. 24. Weitere Literatur.