Titel
Zonenknopffibel
Allgemeine Bezeichnung
Fibel
Inventarnummer
FG2149
Sammlung
Archäologie
Anzahl der Teile
1
Herstellungsdatum
um 600 n. Chr.
Fundort
Herbrechtingen, Kr. Heidenheim, Württemberg
Maße
L.: 11,7 cm, B.: 3,6 cm
Material und Technik
silbervergoldet, nielliert, Kerbschnitttechnik
Standort
Dauerausstellung Ur- und Frühgeschichte
Beschreibung
Silbervergoldete Zonenknopffibel. Rechteckige Kopfplatte mit 11 stark profilierten zweiteiligen Knöpfen auf Bronzestiften. Ovale Fußplatte mit Tierkopfende. Zierflächen mit Rankenornament in Kerbschnittechnik. Umlaufend nielliertes Dreiecksband. Auf der Rückseite der Fußplatte zart eingeritzte Runen. Randbemerkung: Herbrechtingen, Kr. Heidenheim. Zusammen mit FG 2150 - FG2181erworben. Alle Funde sind aus dem bekannten alam.Gräberfeld "Am Gänsbühl". Bei den Nummern FG 2149 - 2167 handelt es sich um Beigaben aus einem reichen Frauengrab von 1929: Grab A.
Literatur
Walter Veeck: Germania 14, 1930, S. 73 ff., Abb. 1--3.
Walter Veeck: Die Alemannen in Württemberg. (Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit, Bd. 1). Berlin--Leipzig 1931, S. 176, Taf. F1--2.
J. Werner: Münzdadierte austrasische Grabfunde (1935), S. 87, Taf. 10--11. Link zur Bibliothek
H. Arntz u. H. Zeiß: Die einheimischen Runendenkmäler des Festlandes (1939), S. 262 ff., Taf. 18.
Wilfried Menghin--Rainer Hofmann (Hrsgg.): Die Vor- und Frühgeschichtliche Sammlung des Germanischen Nationalmuseums. Stuttgart 1983, S. 196, Abb. 104.

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