Titel
Halskette
Allgemeine Bezeichnung
Schmuck
Inventarnummer
FG2152
Sammlung
Archäologie
Anzahl der Teile
1
Herstellungsdatum
um 600 n. Chr.
Fundort
Herbrechtingen, Kr. Heidenheim, Württemberg
Material und Technik
Gold, Bronze, Amethyst - durchbohrt, Stempelabschläge
Standort
Dauerausstellung Ur- und Frühgeschichte
Beschreibung
Halskette bestehend aus: a) 14 tropfenförmigen Amethysten, längsdurchbohrt und -gefädelt. b) 6 geöste Goldbrakteaten in Form von Stempelabschlägen der Vorderseite einer italienischen Nachprägung (555-587) eines Triens Justinians I. (527-565). Randbemerkung: Herbrechtingen, Kr. Heidenheim. Zusammen mit FG 2150 - FG2181erworben. Alle Funde sind aus dem bekannten alam.Gräberfeld "Am Gänsbühl". Bei den Nummern FG 2149 - 2167 handelt es sich um Beigaben aus einem reichen Frauengrab von 1929: Grab A.
Literatur
Walter Veeck: Germania 14, 1930, S. 73 ff., Abb. 1--3.
Walter Veeck: Die Alemannen in Württemberg. (Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit, Bd. 1). Berlin--Leipzig 1931, S. 176, Taf. F1--2.
J. Werner: Münzdadierte austrasische Grabfunde (1935), S. 87, Taf. 10--11. Link zur Bibliothek
H. Arntz u. H. Zeiß: Die einheimischen Runendenkmäler des Festlandes (1939), S. 262 ff., Taf. 18.
Wilfried Menghin--Rainer Hofmann (Hrsgg.): Die Vor- und Frühgeschichtliche Sammlung des Germanischen Nationalmuseums. Stuttgart 1983, S. 196, Abb. 104.

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