Titel
Schaftleuchter
Allgemeine Bezeichnung
Leuchter
Inventarnummer
KG972
Sammlung
Kunsthandwerk I (bis 1500)
Herstellungsdatum
11. Jh.
Maße
H. (mit Dorn) 22 cm; B. 12,2 - 13,3 cm
Gewicht: 1051,4 g
Material und Technik
Kupferlegierung, gegossen
Vitrinentext
Hochmittelalterliche Leuchter haben sich meist in Kirchen erhalten. Vom 11. Jh. an wurden sie auf dem Altar aufgestellt, zuvor gab es nur größere Standleuchter neben dem Tisch. Der Dekor der kleinen Altarleuchter konzentrierte sich auf die manchmal runde und glockenförmige, manchmal auch dreiseitig ausgebildete, figürlich besetzte Fußpartie. Fast allen diesen Leuchtern gemeinsam sind drei niedrige Standbeine.

Literatur
Falke, Otto von/Meyer, Erich: Romanische Leuchter und Gefäße, Gießgefäße der Gotik (Bronzegeräte des Mittelalters, Bd. 1). Berlin 1935, Reprint Berlin 1983, Nr. 186, Abb. 152.
Wechssler-Kümmel, Sigrid: Schöne Lampen Leuchter und Laternen. Heidelberg/München 1962, Nr. 42.
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 406, Kat. 232.
Mende, Ursula: Die mittelalterlichen Bronzen im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Nürnberg 2013, Kat. 82