Beschreibung
Teile einer hölzernen Wandverkleidung, etc: 4 Pilaster und 2 Tafeln mit Intarsien.
1. auf den Pilastern Gehänge aus Blättern und birnenförmigen Früchten in verschiedenfarbenen Nussbaumhölzern, z.T. gebrannt. Höhe des Pilasters mit Kapitell und Basis 3 m, Breite mit seitlichem Profil 27 cm.
2. Tischplatte, (H. 79 cm; B. 153 cm) Sperrholz mit Nussbaumfurnier mit Palisander und versch. Holzintarsien: Adam und Eva in paradiesischer Landschaft mit Bäumen, 2 Delfine im Wasser, Sonne und Mond. Auf der Rückseite aufgeklebter Zettel "Tischplatte, Entwurf Prof. Eduard Pfeiffer, München".
3. Eine weitere Platte mit Mahagonifurnier (H. 70 cm; B. 152 cm). In der Mitte ovales Intarsienbild (Elfenbein, Palisander, ungar. Esche, Nussbaum und diverse gefärbte Hölzer). Darstellung eines Mädchens, von einem Reh begleitet, das eine märchenhaft ausgebildete Laube betritt. Alter Zettel mit Bleistiftnotiz "ohne Intarsie 16,54 M. Intarsien wird extra verrechnet". Die Platte außen mit einer schwarzen Ebenholzleiste mit schmalem Elfenbeinstreifen bekränzt.
Eduard Pfeiffer war Architekt (besonders Innenarchitekt und Kunstgewerbler; 1889-1929; er war Leiter der Werkstätten von A. Pössenbacher in München und von 1913-18 Fachlehrer für Metallzeichnen am Kunstgewerbemuseum Berlin, später Lehrer an der Staatl. Schule für angewandte Kunst in München).