Beschreibung
Wetterglocke aus Messing mit balusterförmiger Handhabe. Beim Heraufziehen eines Gewitters wurde mit der Glocke im Hof und rings um das Haus geläutet.
Die Kunst des Glockengießens stammt aus Asien und kam im 6. - 8. Jahrhundert nach Europa. Dem Glockenläuten wird von jeher Abwehrkraft gegen dämonische Kräfte nachgesagt. Auch gegen körperliche Gebrechen glaubte man durch Genuß von Glockenstaub Abhilfe schaffen zu können.