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Objekt / Inventarnr.: Gm1351

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Landschaft mit bäuerlicher Staffage und Ruine (Gemälde, Landschaftsdarstellung)

Inventarnummer: Gm1351
Hersteller: Tischbein, Anton Wilhelm (1730-1804)
Datierung: Ende 18. Jh.
Ort: Hanau
Material/Technik: Öl auf Leinwand
Maße: H. 117 cm; B. 94 cm; Rahmenmaße: H. 130 cm; B. 106,5 cm
Marke/Inschrift: AWT
Sammlung: Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Beschreibung:
Ein Schäfer lehnt mit dem Rücken zum Betrachter an einem kleinen Hügel, neben ihm sein Hund und um ihn herum mehrere Schafe. Hinter ihnen türmt sich auf der rechten Seite eine bewachsene Ruine empor und bildet - analog zum Gegenstück (Gm 1350) - einen seitlichen Abschluß. Im Hintergrund des weiten Tales liegt vor einem Höhenzug ein Dorf.
Beschriftung:
Das Gemälde hat wie sein Gegenstück holländische Genreszenen zum Vorbild. Im Bildaufbau sind beide aufeinander bezogen: eine hohe Architektur - hier eine Ruine, dort eine Stadtbefestigung - schließt das Werk auf der jeweils entgegengesetzten Seite deutlich ab.
Landscape with Peasant Staffage and Ruins. Oil on canvas. Like its counterpart, the painting was influenced by Dutch genre scenes. In terms of composition the two paintings were designed as a pair: architectural elements - here a tall ruin, there a tall city fortification - act as a frame around the two paintings.
Literatur:
Ernestotto Graf zu Solms: Anton Wilhelm Tischbein: Aus dem Schloß des Grafen zu Solms-Laubach, Heft 8, Laubach 1958. — Heraeus, Stefanie: Familientraditionen. Die Malerdynastie Tischbein, 1750-1810. In: Weltkunst, V. 73, Nr. 13, 2003, S. 1905-1907. — Anton Wilhelm Tischbein. (1730-1804). Historisches Museum Hanau. Hanau 2004. — Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 335, 468, Abb. 600.
 
 
3.3.130726