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Objekt / Inventarnr.: Gm185

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Standflügel mit hl. Damian von einem Nikolausaltar der Nürnberger Lorenzkirche (Gemälde, Altarflügel)

Inventarnummer: Gm185
Leihgabe der Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Nürnberg
Hersteller: Kulmbach, Hans Süß von (um 1482-1522)
Datierung: um 1507/08
Ort: Nürnberg
Material/Technik: Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)
Maße: H. 197,4 cm; B. 54,6 cm
Marke/Inschrift: "G.185"
Sammlung: Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Beschreibung:
Rechter Standflügel eines Nikolausaltars in St. Lorenz, Nürnberg: Heiliger Damian: Der Heilige hält mit beiden Händen ein geschlossenes Arzneigefäß. Er steht in ganzer Figur vor einem grünen, granatapfelgemusterten Behang, den Goldborten einfassen und unten ein roter Fransensaum abschließt. Blauer Grund, vormals mit goldenen Sternen, oben Maßwerk aus flachem Bogen und vergoldeten Ranken.
Beschriftung:
Sammelkommentar: Kulmbach kam um 1505 in engeren Kontakt zu Dürer. Seit 1511 leitete er eine eigene Werkstatt. Sein Werk ist von engen Beziehungen zu Dürer geprägt. So auch diese beiden Tafeln. Sie zeigen die Schutzheiligen und legendären christlichen Ärzte Cosmas und Damian.
Summary: Wing with SS. Cosmas and Damian from a St. Nicholas Altarpiece in St. Lawrence Church. Painting on spruce. Kulmbach had close contact with Dürer ca. 1505. He ran his own workshop from 1511 on. His work is marked by its close ties with Dürer's art, as witnessed in these two panels. They show Cosmas and Damian, legendary Christian physicians and patron saints.
Literatur:
Strieder, Peter: Tafelmalerei in Nürnberg 1350--1550. Königstein i. T. 1993, S. 126--127. Abb. 143, 146. — Löhr, Alexander: Studien zu Hans von Kulmbach als Maler. Diss. Würzburg 1995, S. 22--28. — Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 289--292 mit älterer Literatur. — Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 424.
 
 
3.3.130726