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Objekt / Inventarnr.: Gm38

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Taufe der Hl. Ursula (Gemälde)

Inventarnummer: Gm38
Hersteller: Meister der Ursulalegende (tätig um 1500)
Datierung: 1492/1495
Ort: Rheinland; Köln
Material/Technik: Leinwand
Maße: H. 124 cm; B. 115 cm
Sammlung: Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Beschreibung:
Ein heute auf mehrere Sammlungen verteilter Zyklus der Ursulalegende erzählt in neunzehn Bildern das Leben der Kölner Heiligen von ihrer Taufe bis zum Märtyrertod in Köln als Ereignisse der Gegenwart. Die Szenen sind prächig ausgestaltet, wobei der Architektur mit ihren räumlichen Durchblicken besondere Aufmerksamkeit zukommt. Ungewöhnlich ist die Verwendung von Leinwand als Bildträger, durch deren dünne Grundierung die Farbigkeit etwas gedämpft erscheint. Der zwischen 1492 und 1496 entstandene Zyklus gilt als Stiftung des Kölner Ratsherrn Johann Oort und seiner beiden Ehefrauen Aelheit (gest. 1493) und Druidgen.
Literatur:
Aukt.Kat. Sammlung Nelles 1895, Nr. 103. — Merlo, Johann Jacob/Firmenich-Richartz, Eduard/u.a.: Kölnische Künstler in alter und neuer Zeit. Johann Jacob Merlos neu bearbeitete und erweiterte Nachrichten von dem Leben und den Werken Kölnischer Künstler. Düsseldorf 1895, Sp. 1191 (?). — Delpy, Egbert: Die Legende von der heiligen Ursula in der Kölner Malerschule. Köln 1901, S. 153 ff. — Aldenhoven, Carl: Geschichte der Kölner Malerschule (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Bd. 13). Lübeck 1902, S. 301 f. Taf. 101. — Heise, Carl Georg: Norddeutsche Malerei. Studien zu ihrer Entwicklungsgeschichte im 15. Jahrhundert von Köln bis Hamburg. Leipzig 1918, S. 135. — Brockmann, Harald: Die Spätzeit der Kölner Malerschule. Der Meister von St. Severin und der Meister der Ursulalegende (Forschungen zur Kunstgeschichte Westeuropas, Bd. 6). Bonn 1924, S. 139, 142 ff., Taf. 28. — Reiners 1925, S.214 f., Abb.259 (Gm ? ). — Hupp 1926, S.114 (??). — Tervarent, Guy De: La légende de Sainte Ursule dans la littérature et l'art du moyen age. Text- und Bildband. Paris 1931, S. 78 (?). — Lutze, Eberhard/Wiegand, Eberhard: Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg: Die Gemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts. Text- und Bildband. Leipzig 1936--37, S. 107--108. — Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Hrsg. von Ulrich Thieme und Felix Becker. Bd. 37. Leipzig 1950, S. 336. — Stange, Alfred: Deutsche Malerei der Gotik. Bd. 5. München/Berlin 1952, S. 95, Abb. 2. — Kauffmann, C. M.: The legend of Saint Ursula (Museum monograph/Victoria and Albert Museum London, Bd. 22). London 1964. — Stange, Alfred: Kritisches Verzeichnis der deutschen Tafelbilder vor Dürer. Bd. 1. München 1967, Nr. 297. — Wallrath 1968, S.600. — Goldberg, Gisela/Scheffler, Gisela: Altdeutsche Gemälde. Köln, Nordwestdeutschland (Bayerische Staatsgemäldesammlungen Alte Pinakothek/München. Gemäldekataloge, Bd. 14, Text- und Tafelband). München 1972, S. 461 ff. — Germanisches Nationalmuesum. Führer durch die Sammlungen. München 1977, Nr. 144, Farbabb. (Gm 38). — Deutsche Kunst und Kultur zwischen Mittelalter und Neuzeit aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. The National Museum of Western Art, Tokyo 1984, Nr. 6, Farbabb. (Gm 38). — Wallraf-Richartz-Museum. Katalog der Altkölner Malerei. Bearb. v. Frank Günter Zehnder. Köln 1990, S. 382--390. — Germanisches Nationalmuseum. Führer durch die Sammlungen. Nürnberg 2001, S. 72.
 
 
3.3.130726