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Objekt / Inventarnr.: T2479

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Posche (Unterkleidung (Damen))

Inventarnummer: T2479
Datierung: um 1770
Material/Technik: Leinen, ungefärbt, Leinwandbindung; Versteifung: Fischbeinstäbe eingenäht in Leinengewebe, 2 Qualitäten, ungefärbt; Verschluss: Bund u. Bindebänder, Leinen, ungefärbt, zum Teil erneuert; Regulierung Reifenform: Tunnelzug, Leinenbändchen, ungefärbt
Maße: L. 36 cm
Sammlung: Textilien und Schmuck
Beschriftung:
Die ausgesteiften Hüftgestelle wurden anstelle eines Reifrocks umgebunden. Sie gaben dem darüber getragenen Kleid jedoch eine ähnliche Silhouette. Bequem zu tragen, erlaubten sie der Trägerin, in den eingenähten Taschen allerhand Accessoires unterzubringen.
Two Pocket HoopsAs an alternative to the hoop petticoat, stiffened hip frames could be strapped on, giving the dress on top of it a similar silhouette. They were comfortable to wear, and the pockets that were sewn into them could be used by the wearer to carry all sorts of accessories.
Literatur:
Johann Karl Gottfried Jacobsson: Technologisches Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller nützlichen Künste. Bd. 3. Berlin 1783, S. 383. — Die zweite Haut. Zur Geschichte der Unterwäsche 1700-1960. Ausst. Kat. Historisches Museum Frankfurt. Frankfurt a. M. 1988, S. 47--48. — Lebenslust und Frömmigkeit. Kurfürst Carl Theodor 1724-1799. Ausst. Kat. Reiss-Museum Mannheim. Regensburg 1999, Nr. 2.7.70. — Jutta Zander-Seidel: Kleiderwechsel. Frauen-, Männer- und Kinderkleidung des 18. bis 20. Jahrhunderts (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 1). Nürnberg 2002, S. 47, Abb. 35. — Rita Szeibert: Meisterstücke zwischen Mode und Tracht. Caraco- und Spenzergewand. München 2017, S. 18, Abb. 10. — Adelheid Rasche: Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts. Nürnberg 2018, Kat. Nr. 6, Abb. 19
 
 
3.3.130726