Objektansicht

Objekt / Inventarnr.: Z1824

 Aktionen

 

 QR Code

imageGrößere Ansicht

Krug als Kanne der Berliner Mauerergesellen

Inventarnummer: Z1824
Datierung: dat. 1719
Ort: norddeutsch; Berlin (?)
Material/Technik: Zinn, gegossen, graviert; Messing, graviert, punziert
Maße: H: 42 cm; Dm Fuß: 14,6 cm; Dm. Rand: 11,2 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschreibung:
Zylindrisches Schankgefäß mit vorkragendem Wölbfuß, randständigem, c-förmigem Bandhenkel, gewölbtem und mehrfach profiliertem Klappdeckel mit plastischer Figur eines Maurers in Arbeitskleidung als Bekrönung. Die Figur trägt einen mit -VIvat- gravierten, messingnen Schurz und einen ebensolchen Maurerhammer. Auf die Schauseite der Wandung ist eine querovale Messingplatte appliziert. Gerahmt wird die Platte von der gravierten Beschriftung -Errichtet von Carl Rinkcusky aus Danzig / Johann Knochenhauer als Wortfihrer aus Brem als Deputirter / Friedrich Ahrns aus Wilsnach als Deputirter-. Die Gravur der Messingpaltte zeigt im Zentrum unter einer fünfzackigen Krone einen Stechzirkel, einen Winkel, eine Setzwaage, einen Richtscheit sowie ein Lot. Um die Werkzeuge herum der Schriftzug -Für die Fremden Maurer in berlin im Jahre 1719-.
Literatur:
Thomas Schindler: Deckelhumpen der Berliner Maurer. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 117, Kat.Nr. 2.16. — Thormann, Dagmar: Zunftzinn und Zunftsilber im Germanischen Nationalmuseum (= Kataloge des Germanischen Nationalmuseum), Nürnberg 1991, S. 84-88.
 
 
3.3.130726