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Objekt / Inventarnr.: Z2148

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Stubenzeichen / Tischzeichen einer Flößerkorporation / Flößerzunft

Inventarnummer: Z2148
Datierung: 18. Jh. (?)
Ort: Süddeutsch, evtl. bayerisch;
Material/Technik: Holz, Eisen, Leder, Glas, Garn, Filz, textiles Gewebe, gesägt, gedrechselt, geschnitzt, genagelt, geschmiedet, geschnitten, gefärbt, gefaßt
Maße: L: 64,2 cm; Bmax: 31,5 cm; Hmax: 39 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschreibung:
13 braun gefasste, nebeneinander angeordnete Holzstäbe werden von vier Querhölzern gehalten und bilden das eigentliche Floß. darauf steht eine Hütte mit Satteldach. Die Bemalung suggeriert ein Steingebäude mit verputzten Wänden und nebeneinander angeordneten Dachlatten als oberer Abschluss. Das Gebäude hat vier Fenster, von denen eines verglast ist. Vor der Tür liegt ein Bärtiger Mann in Form einer bekleideten Gliederpuppe aus Holz. Auf seinen Beinen steht ein Hund (Pudel?). Der Mann trägt einen Filzhut, Hemd, Halstuch, Jacke sowie eine lederne Kniebundhose. Die Kniestrümpfe und Schuhe sind aufgemalt. neben dem Mann liegt ein kleines Holzfass sowie eine hölzerne Röhre auf die weißes Garn gewickelt ist.
Literatur:
Thomas Schindler: Stubenschild einer Flößerzunft. In: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 87, Kat.Nr. 1.17.
 
 
3.3.130726