Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Winterthurer KachelofenKachelofenA1246Bauteile1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">23769</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Hans Heinrich Pfau I.</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1644<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Winterthur, Schweiz</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Ton, grün und bunt glasiert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Bei der Wiederaufstellung nach dem 2. Weltkrieg im November/Dezember 1979 wurden die beiden großen Kacheln "Pauersmann" und "Rachsucht" bei der Aufstellung des Turmes ausgeschieden. "Rachsucht" und "Falsche Freundschaft" waren auch zuletzt, nach Fotos zu urteilen, nicht mitverwandt. Offensichtlich hatte der Turm ursprünglich acht Kacheln und ist bei der Aufstellung im GNM verkleinert worden, wobei zwei Kacheln ins Depot genommen wurden. Hierbei wurden die beiden Bildkacheln und drei Ornamentkacheln (A 1626, A 1632 und eine fälschlich als A 1625 beschriftete) sowie die übrigen fehlenden Pilaster- und Gesimsstücke durch neu angefertigte Gipsabgüsse ersetzt. Im Thron offenbar zahlreiche nicht zugehörige Ergänzungen mit Kacheln des 17. und 18. Jahrhunderts. Bei der Rekonstruktion ergab sich, dass ursprünglich auf der Vorderseite des Turms nur die Kachel "Falsche Freundschaft" gesessen haben kann, das das in der Bildkachel befindliche, seitlich abgeschrägte Gesims nur hier unmittelbar an die schräg ansetzenden seitlichen Pilaster anstößt, während die ein Stück vom Rande abgeschlagenen Gesimse auf den beiden entsprechenden anderen Kacheln nur an den Seiten des Ofens gesessen haben können, wo der Pilaster in einer geraden Linie an die Bildkachel anschließt. Ofen aus grünen und bunt glasierten Kacheln zusammengesetzt, der Feuerraum mit profilierten Gesimsen verziert und nach vorn diagonal abgeschlossen. Der sechskantige Aufsatz durchbrochen gekrönt; neben dem Ofen ein Sitz und eine Rückwand; die größeren bemalten Kacheln mit allegorischen Darstellungen, die grünen mit Reliefornamenten ausgestattet. Frank Matthias Kammel: Ekstasen am Kachelofen. In: KulturGUT 69 (2. Quartal 2021), S. 5–8.Kammel, Frank Matthias: Alltagskultur bis 1700. In: Germanisches Nationalmuseum. Führer durch die Sammlungen. Nürnberg 2012, S. 85-92.Kammel, Frank Matthias: Kachelöfen im GNM. In: Heiß diskutiert: Kachelöfen – Geschichte, Technologie, Restaurierung. Beiträge der Internationalen Tagung der Fachgruppe Kunsthandwerk im Verband der Restauratoren e.V. vom 10.–12. Januar 2008 im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 2011, S. 33–55. Nürnberg 2011, S. 36.Bellwald, Ueli: Winterthurer Kachelöfen. Von den Anfängen des Handwerks bis zum Niedergang im 18. Jahrhundert. Bern 1980, S. 36, 67 und Kat. S. 235 m. Kat.-Abb. 15.Wegweiser GNM, Nürnberg 1930, S. 47 u. 109.Röper, Adalbert und Bösch, Hans: Sammlung von Öfen in allen Stilarten vom 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts. München 1895, Taf. 28 (alte Aufstellung).