Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Gusseiserner OfenOfenA3629Bauteile11840-1850<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Süddeutschland</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>09</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 196 cm; Dm. 40 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Gusseisen</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Ofen war stark verrostet. 1982 durch den Waffenrestaurator des GNM entrostet und graphitiert.Gusseiserner Ofen; über einem Sockelgeschoss mit Aschentür auf der Vorderseite und den seitlich herausstehender Griffen der Schürhaken erhebt sich der Ofen in Gestalt einer kannelierten Säule, bestehend aus drei Säulentrommeln sowie zwei 10,5 cm hohen Ringen zwischen der zweiten und dritten Trommel sowie unterhalb des Kranzgesimses. Diese Zwischenringe zeigen reliefiertes Rankenwerk, in dem jeweils in der Mitte der sich in einer Breite von 32 cm wiederholenden Form eine weibliche Figur mit einem Spaten in der Hand sitzt; mit der linken Hand stützt sie sich auf ein Gefäß (?). Zwischen der unteren und mittleren Säulentrommel ist an Stelle eines urspr. wohl auch hier anzunehmende Zwischenringes eine eiserne Ablageplatte eingefügt. Als oberer Abschluss dient ein schwach auskragendes mit Blattwerk belegtes Gesims. Unten und im oberen Teil der mittleren Säulentrommel befindet sich eine Feuerungstür, die untere zum Anzünden, die obere zum Nachlegen größerer Holzscheite; der Abzug zum Ofenrohr erfolgt durch die Deckplatte. Der Ofen, dessen Gesamterscheinung noch ganz klassizistischen Stilformen des frühen 19. Jahrhunderts verpflichtet ist, verrät vor allem beim Sockel mit den aus Blattwerk gebildeten Füßen, in der reichen Ornamentik der Zwischenringe und dem unangemessen kleinen Kranzgesims seine späte Entstehung. Er wurde in späterer Zeit in einer Zimmermannswerkstatt zum Leimkochen verwendet; dabei wurden im oberen Teil ein Gefäß zum Wasser- und Leimkochen angehängt und im unteren Teil vier waagrechte Stäbe in die Säulentrommel gebohrt, die wohl einen aus Blech bestehenden Hitzeschirm zu halten hatten. Durch übermäßige Feuerung ist die untere Säulentrommel auf beiden Seiten ausgebeult und auf einer Seite gerissen. Wohl damals - wahrscheinlich erst in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts - wurden die beiden Feuerungstüren ersetzt, von denen die obere unter gekreuzten Hämmern das Monogramm H.L.&S. und die Inschrift "Eisenwerk Morgenröthe Sachsen" trägt. In dem kleinen sächsischen Ort Morgenröthe, Post Rosenkranz, auf der Strecke von Chemnitz nach Adorf, bestand im 19. Jahrhundert ein Eisenwerk, das jedenfalls zu Beginn der zwanziger Jahre als H.L. Lattermann & Söhne firmierte; das Gründungsdatum konnte nicht festgestellt werden; 1921 wurde die Firma noch unter diesem Namen erwähnt, 1925 war sie offenbar aufgegeben. Sie bestand seit 1830. Karl Stölzel: Die Gießerei über Jahrtausende. Leipzig o.J.., S. 75.