Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Kachelofen mit Darstellungen von Christuskind und den MenschenalternKachelofenA520Bauteile11642Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 140 cm (ohne modernen Steinsockel)</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Bleiglasur in verschiedenen Farben</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Halbe Kachel und einige Fragmente 1971 im Depot in einem Karton verwahrt.Dazugehörig die Kacheln A521 und A522, von denen die eine, die Gerechntigkeit darstellend, am Ofen nicht vorkommt. Vergleiche auch Katalog Lanna II, Taf. 50. Dazu Kachel Nr. 2884 der bayerischen Landesgewerbeanstalt verbunden mit einer solchen des Meister G. P. Vielleicht handelt es sich bei dem Salzburger Meister R. S. um Ruprecht Strobl von 1645 (s. Walcher von Molthein: Bunte Hafnerkeramik, S. 81). Laut Zuschrift des Schlossmuseums Stuttgart vom 22. Juni 1932 (Tagebuch 1932, 3382) erwarb dieses Museum eine Reihe von Kacheln, die auch auf A 520 vorkommen. Da die Stuttgarter Kacheln aus Ravensburg stammen und ein Ofen mit den gleichen Kacheln heute noch im Abtszimmer von Kloster Weingarten steht, ist es wahrscheinlich, dass auch A 520 aus dieser Gegend stammt.Kachelofen aus rechteckigen, grün, gelb, braun und fleischfarben glasierten Kacheln (Bleiglasur), welche die verschiedenen Menschenalter (bezeichnet 10, 20, 30, 40, 50, 70, 80, 90) und das stehende Christuskind mit Krone, Strahlenkranz und Palmzweig (bezeichnet "dominus dominantium") darstellen. Die Christuskinder jeweils auf den schmalen Feldern der Eckkacheln. Besteht aus insgesamt 33 Kacheln (davon 11 Eckkacheln), 2 halben Kacheln und 7 Gebälkstücken. Auch Kacheln derselben Matrize zum Teil verschiedenfarbig glasiert. Insgesamt: 12 x Christuskind, 3 x 10-jähriger Junge, ein Steckenpferd reitend, 4 x 20-jähriger Falkner, 4 x 30-jähriger Mann mit liegendem Stier, 3 x (und auf 2 Bruchstücken) 40-jähriger Mann mit liegendem Löwen. 2 x 50-jähriger Mann mit liegendem Drachen, 2 x 70-jähriger Mann mit Schaf, 5 x 80-jähriger Mann mit liegendem Schwein, 5 x 90-jährige Frau mit Kind. In den Zwickeln der Kacheln jeweils zwei nackte Genien, auf den Pilastern Hermen. Die Kacheln sind unter den Figuren bezeichnet: R. S. 1642. Eine Kachel gleichen Rahmens mit Mater Dolorosa. Eine untere Kachel zum Teil nicht erkennbar (Rückseite). Weitere halbe Kachel und einige Fragmente im Depot verwahrt.Roeper, Adalbert und Hans Bösch, Taf. 7.Essenwein, August: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Bautheile und Baumaterialien aus älterer Zeit. Nürnberg 1868, Nr. 520.Mitteilungen aus dem Germanischen Nationalmuseum 1902, S. 21f.Walcher von Molthein: Bunte Hafnerkeramik der Renaissance in den österreichischen Ländern ob der Enns und Salzburg, bei besonderer Berücksichtigung ihrer Beziehungen zu den gleichzeitigen Arbeiten der Nürnberger Hafner. Wien 1906, S. 81.