Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Ofen aus einem PuppenhausOfenmodellA526Bauteile12. Hälfte 16. Jh.<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>15</BuildingId><BuildingDescription>15 Blaues Tor</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 33 cm; B. 11,5 cm; T. 15 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Ton, grüne Bleiglasur</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Über sieben reich verzierten Säulen erhebt sich der Ofenkasten, darüber der quadratische Turm. Am Feuerraum zwischen reich profilierten Gesimsen unten ein Fries, der aus dem Abdruck einer Plakette gewonnen ist, von dem sich im Herzog-Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig eine Buchsbaumausführung erhalten hat (Weber M 174 u. Taf. 54). Die Braunschweiger Ausführung ist 2,9 cm hoch und 22,1 cm lang. Der vordere Teil der Plakette ist auf dem Ofenmodell dreimal, der hintere zweimal abgedrückt: in einer von Bäumen bestandenen Landschaft zieht ein Triumphzug einher, der sich nach links zu einem tempelartigen Gebäude bewegt. Voraus schreitet ein nackter Mann, der ein Krummhorn bläst. Es folgen zwei Krieger mit Zweigen und zwei Männer in Mänteln mit Palmzweigen, die zu einem wassertragenden nackten Mann zurückblicken. Diesem folgt ein aufsteigendes Pferd vor dem Triumphwagen eines Königs; im Hintergrund vor dem Wagen eine Amphorenträgerin. Die Plakette, von Weber als Süddeutsch 1540-1550 bezeichnet, steht den Arbeiten Peter Flötners nahe. Über dem Fries erheben sich 5 große einzeln geformte und erst beim Brand verbundene Kacheln mit einem nackten stehenden Putto (vielleicht Jesuskind mit Weltapfel?) in einer reichen Architekturnische. Die Figur des Jesuskindes ist jeweils aus dem Model gesondert geformt und der Architekturnische eingefügt. Dazwischen auf dem schmäleren und auf den Eckkacheln antikisch gewandete weibliche Figur mit einem Herz in der Hand, wohl Allegorie der Liebe, darüber ein großer Frauenkopf im Profil mit Haube. Der Turm wiederholt in vier großen Kacheln die Figur des Putto in Architekturrahmen; die Ecken werden durch balusterförmige Säulen gebildet. Am Fuß des Turmes liegen, zum Kasten vermittelnd, vier frei geformte Wappenschilde, heute leer, vielleicht ursprünglich in kalter Vergoldung Wappenfiguren zeigend. Oben reiche Bekrönung aus Architekturformen und Blattwerk.Ortwein, August: Deutsche Renaissance, Bd. 1. Leipzig 1871-1875, Taf. 79.Essenwein, August: Ofenmodell vom 17. Jahrhundert. In: Mitteilungen des Germanischen Nationalmuseums 1884-1886, S. 257-258.Lange, Konrad: Peter Flötner als Bildschnitzer. In: Jahrbuch der Königlich Preußischen Kunstsammlungen, Bd. 17 (1896), S. 221-235 (225).Weber, Ingrid: Deutsche, niederländische und französische Renaissance-Plaketten, 1500-1650. München 1975, S. 131, Nr. M 174 u. Taf. 54.Meller, Harald (Hrsg.): Fundsache Luther. Archäologen auf den Spuren des Reformators. Ausst.Kat. Landesmuseum für Vorgeschichte Halle. Stuttgart 2008, S. 278-279, Nr. E. 107, Abb. S. 281.Rosmanitz, Harald: Vom Fragment zum Kachelofen. Die Stecknadel im Heuhaufen. In: Heiß diskutiert – Kachelöfen. Geschichte, Technologie, Restaurierung. Nürnberg 2011, S. 18.Remky, Kirsten: Zwei Ofenmodelle im Bestand des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen. In: Aachener Kunstblätter, Bd. 65, 2011-2013, (S. 201-206), S. 205.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 10: Dauerausstellung Alltagskultur bis 1700
