Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Marburger KanneTafelgeschirr; HeißgetränkBA1005Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4912</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300072215</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kaffeekanne</lido:term></lido:classification></results>1um 1830<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Umkreis Marburg, Deutschland</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 26,3 cm, H. (ohne Deckel) 22,2 cm, Dm. 7,8 - 12,1 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Hafnerkeramik; bleiglasiert, engobiert, bemat, Auflegearbeit</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/material"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3619</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/4158732-7</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Hafnerkeramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Volkskeramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Volkstümliche Keramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Hafnergeschirr</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Irdenware</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Hafnerware</lido:term></lido:termMaterialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/technique"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3620</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/4354547-6</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Bleiglasur</lido:term></lido:termMaterialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="3" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/technique"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3686</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4352712-7</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Engobe</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Beguss</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Anguss <Kunst></lido:term></lido:termMaterialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="4" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/technique"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">1916</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4217660-8</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de" lido:label="Schlagwort Technik">bemalt</lido:term></lido:termMaterialsTech></lido:materialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Bestoßungen und Abschläge am Rand, am Stand, am Deckelrand, am Ausguss und am Henkel. Kein exakter Stand.Kanne mit Deckel. Gelblicher Scherben, innen bleiglasiert, außen rostrot und dunkelbraun engobiert und bleiglasiert mit Craquelé. Die Reliefeauflagen sind in braun, grün und hellgelb bemalt. Die Deckelunterseite bleibt unglasiert Der Boden wölbt sich zur Mitte hin wenig auf. Es folgt ein Knick in den schräg nach außen gerichteten, niedrigen Stand. Ein weiterer Knick geht über in einen gekehlten Übergang in den zylindrischen Gefäßkörper. Abermals befindet sich ein Knick am Übergang in die Schulterzone, die schließlich übergeht in eine Verengung zum niedrigen gekehlten Hals. Der wulstartige Rand ist schräg nach außen gestellt. Gegenüber dem geformten, spitzen Ausguss in der Schulterkrümmung ist ein breiter, auf dem Rücken zweifach gerillter Bandhenkel angesetzt und im Umriss ohrmuschelförmig auf halber Gefäßhöhe in einem länglichen zungenförmigen Ende arrangiert. Der Deckel ist hochgewölbt und hat einen knopfähnlichen Deckelknauf. Bemalung: Der Gefäßkörper ist im mittleren Drittel der Gesamthöhe rostrot, im Übrigen dunkelbraun glasiert. Die Übergänge sind mit einer hellgelben Tupfenreihe besetzt. Der Deckel ist am Rand dunkelbraun gefasst und ebenfalls mit einer hellgelben Tupfenreihe besetzt. Unterhalb des Ausgusses ist auf dem Gefäßkörper ein doppelköpfiges vogelähnliches Wappentier in dunkelbraun aufgelegt (Kerbung). Dieses Tiermotiv wird im unteren Teil von einer aus hellgrünen, gekerbten, kleinen Blattformen zusammengesetzten Girlande umrahmt. In der Mitte unten ist eine hellgelbe gekerbte Blüte aufgelegt. Für die Erzeugnisse von Marburg/ Hessen sind seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts die gekerbten und farbigen Auflagen auf den Gefäßkörpern charakteristisch. Letzterer ist meist zweifarbig abgesetzt glasiert und die Übergänge sind mit einer weißen Tupfenreihe betont. Die Gefäße haben, wie in diesem Beispiel zu sehen, eine zylindrische Form. Die Hafner formten die Reliefauflagen mit den Händen und kerbten sie mit kleinen Formstempeln. Die sogenannte Marburger aufgelegte Ware wurde unter anderen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in Hessen hergestellt.Adolf Spamer: Hessische Volkskunst. Jena 1939.Walter Stolle: Volkstümliche Keramik aus Hessen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ausstellungskatalog Kassel 1981.Germanisches Nationalmuseum: Führer durch die Sammlung, Nürnberg 2001, S. 256.Jürgen Wittstock, Marburger Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Freilichtmuseum Hessenpark (Hrsg.): Bunte Kannen, Bunte Schüsseln. Marburger Töpferei des 19. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog Marburger Ware, Marburg 2005.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
