Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/HaubenschachtelBA1353Volkskunde-Spielzeug-Judaica1um 1780Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 29,5 cm. B. 45, 5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Fichtenholz, Weide (Nähte); bemalt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Gebrauchsspuren, Farben zum Teil abgesprungen und abgeschürft."Die aus dünnen Brettern zusammengesetzten Schachteln wurden in den Gegenden mit größeren Nadelholzbeständen, vor allem in Thüringen, in Böhmen und in Oberbayern mit Berchtesgaden als einem in das 16. Jahrhundert zurückreichenden Produktionszentrum gefertigt. Die Bretteile für die Seitenwandung wurden gekocht, über einen Bock in Schachtelform gezogen und zumeist mit gespaltenen Weidenruten zusammengefügt, die Oberfläche des Deckels und der Boden sind mit kleinen Holzstiften befestigt. Behältnisse dieser Art wurden beim Versand von Waren oder als Reliquienkästen benutzt. Die großen, bemalten Ausführungen dienten der Aufbewahrung von Hauben und Schmuck. Sie waren als Liebesgaben mit Paaren dekoriert. Zu Mann und Frau in der Kleidung der Zeit um 1780 kommt ein Spruch: >>Mein Herz in mir Theil ich mit Dir<<." (Text, Deneke 1979)Bernward Deneke: Volkskunst. Führer durch die volkskundlichen Sammlungen. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. München 1979, S. 92, Nr. 129.Mechthild Wiswe: Spanschachteln. München 1986, S. 149, Abb. 116, S. 151, Abb. 119 (Zarge und Kantenbemalung), Abb. 120 (Landschaft).Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
