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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Schale mit DeckelTafelgerätBA1442Volkskunde-Spielzeug-Judaica12. Hälfte 19. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Kröning, Niederbayern</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 16,3 cm, H. (ohne Deckel) 10,8 cm, Dm. 19,4 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Hafnerkeramik; engobiert, bleiglasiert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/material"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3619</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/4158732-7</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Hafnerkeramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Volkskeramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Volkstümliche Keramik</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Hafnergeschirr</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Irdenware</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Hafnerware</lido:term></lido:termMaterialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/technique"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3686</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/4352712-7</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Engobe</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Beguss</lido:term><lido:term lido:pref="alternate">Anguss <Kunst></lido:term></lido:termMaterialsTech><lido:termMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="3" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/termMaterialsTech_type/technique"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalTermMaterialsTechId">3620</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/4354547-6</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Bleiglasur</lido:term></lido:termMaterialsTech></lido:materialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Kaum GebrauchsspurenRötlicher Scherben, innen und außen dunkelgrün engobiert und bleiglasiert. Ausgearbeiteter, breiter, wulstiger Fuß. Der Boden ist nach innen aufgewölbt. Ein gekehlter eingezogener Übergang geht über in die Wandung. In dieser Zone befinden sich von innen nach außen gedrückte, halbkugelförmige Erhöhungen regelmäßig in einer Reihe. Die Wandung steigt zunächst steil schräg an, biegt dann auf halber Höhe um und setzt sich senkrecht bis zum Rand hin fort. In diesem Wandungsteil sind Durchbrucharbeiten zu sehen: Die Wandung ist in zur Hälfte mit überlappenden kleinen Kreisformen durchschnitten. Der untere Wandungsteil zeigt, unregelmäßig verteilt, dieselben Erhöhungen von innen nach außen gedrückt, sowie am Fuß. Die Schale besitzt einen sehr wuchtigen, schräg nach außen gerichteten, dann umgeknickten halbrund gewölbten, innen gekehlten Rand. Gegenständig an der schrägen Randzone sind zwei vollrunde, in Schnecken endende Handhaben am Scherben vollständig angarniert. Der Deckel ist vom Rand nach innen zu leicht aufgewölbt, in der Mitte jedoch flach. In der leicht gewölbten Zone ist wiederum dieselbe Durchbrucharbeit wie auf der Schalenwandung zu finden. Als Knäufe sind drei Hunde, plastisch gearbeitet, aufgesetzt. Der große mittlere Hund hat ein Fell aus dünnen Tonfäden. Die beiden kleineren Hunde sitzen auf den Hinterläufen und haben den Oberkörper sowie die Vorderläufe aufgerichtet. Die Durchbrucharbeiten auf dem Deckel sind zusätzlich mit einem Stempel gekerbt. Die Deckelschale stammt aus dem Kröning, dem bekanntesten Hafnergebiet Niederbayerns. Solche aufwendigen Stücke wurden meist nur von einigen wenigen Hafnern als Einzelstücke, Geschenke oder ähnliches hergestellt, da während der normalen Arbeitszeit keine Zeit dafür war. Die Schalen bargen wie ihre hölzernen Vorbilder häufig Strick- und Nahzeug. Die Tierfigürchen wurden teilweise mit Tonfäden bestückt.Ingolf Bauer: Hafnergeschirr aus Altbayern. München 1976.Lampert Grasmann: Kröninger Hafnerei. Regensburg 1978.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
