Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/LederdruckmodelHandwerkBA1471Volkskunde-Spielzeug-Judaica11814<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>10</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Höhe 74,7 cm, Breite 57,3 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Apfelholz; beschnitzt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>"Das durch eine Inschrift auf der Rückseite datierte Gerät gehört zu einer Gruppe von untereinander nahe verwandten Lederdruckmodeln aus dem westlichen Mittelfranken, die durch ihre volkstämlichen Motive, vor allem durch heraldische Formen, durch Tiere und Jagddarstellungen anzeigen, dass zu Anfang des 19. Jahrhunderts die verbreitete Viehwirtschaft in ländlichen Bereichen dazu genutzt wurde, Bezüge für Sitzmöbel mit gepressten Mustern auszustatten. Das Verfahren, bei dem neben dem Model Walzen verwendet wurden, wird in der zeitgenössischen Literatur als schwierig geschildert. Wie die hölzernen Formen für die Lebzelter und die Hersteller von gußeisernen Ofenplatten dürften auch die Modeln für das Bedrucken von Textilien und Leder durch umherziehende Formenschneider verfertigt worden sein." (Text, Deneke 1979)Bernward Deneke: Volkskunst. Führer durch die volkskundlichen Sammlungen. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. München 1979, S. 54, Nr. 71.