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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/KaffekanneTafelgerät; HeißgetränkBA1649Volkskunde-Spielzeug-Judaica119. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Hessen;</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Höhe 16,4 cm, Dm 10,0 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Keramik; Rötlicher Scherben, außen schwarzbraun engobiert. Reliefauflagen in rotbraun, grün und gelb. Ohne Marke!</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Das Gefäß ist verhältnismäßig stark beschädigt. Der Ausguß ist teilweise abgeschlagen. Aus dem Rand ist ein größeres Scherbenstück ausgebrochen. Der Fuß zeigt Abschläge, ebenso die geperlte Kante. Vom Henkel Glasurteile abgeschlagen.Kaffeekanne, Hafnerkeramik: Kleiner, flacher Boden. Eingezogener Fuß. Wandung setzt zunächst steil schräg an, knickt dann aber um und setzt sich annähernd zylinderförmig fort mit leichter Tendenz zur konischen Weitung nach oben. Ca. 4,0 cm unterhalb des Randes wiederum ein Knick. In konkavem Bogen geschwungener Hals, der sich zum Rand hin wieder nach außen biegt. Rand nach innen umgelegt für Deckelauflage. In der Halszone vierkantiger Henkel von rechteckigem Querschnitt angesetzt und auf halber Höhe der Gefäßwandung angarniert. Sowohl Ansatz- als auch Angarnierungsstelle sind mit plastischen Reliefauflagen in Form eines Schraubenkopfes dekoriert. Gegenüber dem Henkel ist etwa in gleicher Höhe ein Ausguß angesetzt. Die Ansatzstelle ist entsprechend vergrößert, da in Relief ein Gesicht aufgelegt ist. Der Ausguß ist vorne beschädigt. Bemalung/Dekor: Am Wandungsansatz über der Fußzone ist das Gefäß mit runden, gelben und rostroten, gekerbten Reliefauflagen, in einer Reihe angeordnet, versehen. Die Kante am Übergang zur Halszone wird durch ein Perlband in gelb und rostrot betont. Der Henkelrücken ist ebenfalls gekerbt und in gelb und hellgrün bemalt. In denselben Farben ist auch das Gesicht dekoriert. Die beiden Wandungsseiten sind durch reliefierte Blumen, Blüten, Blätter sowie jeweils durch eine Herzform geziert, ferner umgeben von rostroten Perlbändern, in welche jeweils auf gelben Grund ein Spruch eingeschrieben ist. Der Spruch lautet: "und soll gleich sonn und Mond vergehn wirt doch" - "mein treues Herz bestehn". - "Du bist allein was mich erfreit zu tienen Dir bin ich bereid". Die Kanne dürfte aus Hessen stammen. Die Form läßt den Einfluß der Empire-Kannen vermuten. Der schwarzbraune Anguß kommt im Vergleich zu den rostbraun/dunkelbraun engobierten Gefäßen seltener vor. Die Wandungsfläche dieser Kanne zeigt einen besonders reichen Reliefdekor. Ungewöhnlich ist auch der Maskeron am Tüllenansatz.