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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/RäuchergefäßBA1686Volkskunde-Spielzeug-Judaica1<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schwarzwald;</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Höhe mit Deckel 12,7 cm, Höhe ohne Deckel 9,9 cm, Durchmesser 16,8 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Hafnerkeramik; Ohne Marke! Rötlicher Scherben, außen dunkelbraun engobiert und bleiglasiert. Dekor: Reliefauflagen in rotbraun und hellem ocker.</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Vor allem an den Kanten und Graten sind einzelne Reliefauflagen abgebrochen. Deckelrand und Deckelknauf sind bestoßen.Räuchergefäß, Hafnerkeramik: Auf der kreisrunden Basisfläche mit 3 gedrückt kugeligen Füßchen erhebt sich die neunseitige Gefäßwandung. Das Gefäß ist oben bis auf eine kleine kreisrunde Öffnung (Dm 6,5 cm) geschlossen. Die Fläche oben ist leicht geschwungen und zur Öffnung in der Mitte leicht aufgewölbt. Um diese Öffnung sind auf die Abschlußfläche insgesamt 6 reliefierte Maskerons gearbeitet. Zwischen diesen ist der Scherben eingestochen bzw. mit länglichen Schlitzen versehen, welche blattähnliche Form haben und z. T. in Dreier- oder Zweiergruppen angeordnet sind. Die Maskerons haben eine Halskrause und Haare in Form dünner Tonschnüre gebildet. Weiterhin sind z. B. zwischen den einzelnen Maskerons als Betonung der Grate und Kanten etc. kleine perlähnliche Auflagen auf dem Gefäß verteilt. Die seitlichen Wandungskanten haben schnurähnliche Reliefauflagen. Die Mitte der einzelnen Wandungsseiten sind mit einem blütenähnlichem Motiv dekoriert. Um diese Blüten sind jeweils 3 Löcher in den Scherben eingestochen. Auf der oberen Abschlußfläche sind gegenständig zwei kleine Ösen angarniert. Zu diesem Gefäß gehört ein flacher Deckel mit ovalem, längsgekerbten Knauf. Der Deckel hat ebenfalls eingestochene Löcher sowie eine durch kleine Reliefauflagen gebildete Einteilung in 7 Felder, in deren Mitte jeweils eine kleine Blüte aufgebracht ist. Die Reliefauflagen sind überwiegend hellocker, die Maskerons rotbraun engobiert.Erich Meyer-Heisig: Deutsche Bauerntöpferei. München 1955.