Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/betende MenschengestaltEisenvotivBA1748Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4866</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300234093</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Religiöse visuelle Werke</lido:term></lido:classification></results>118. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Kärnten</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 21,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Eisen; geschmiedet</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Betende Gestalt aus Eisen. Arme und Beine sind angeschmiedet. Die Gestalt kniet mit betend erhobenen Händen. Die Kleidung besteht aus einem hemdartigen Kittel, der nur den oberen Teil der Oberschenkel deckt. Der untere Saum und der Gürtel sind durch kreuzartige Einkerbungen angedeutet. Der rundgebildete, hinten und oben abgeflachte Kopf ist mit einem Schappel bedeckt. "Einen eigenen Traditionskreis bilden die in Kärnten und Steiermark dargebrachten eisernen Votivgaben schon dadurch, dass die Opfer aus diesem Material nicht vorwiegend, wie in Bayern, dem Hl. Leonhard gewidmet worden sind, sondern allgemein an Wallfahrtsorten ländlichen Gepräges verwendet wurden. Die Menschengestalt aus Eisen tritt im Vergleich zu den Tieren in den genannten Gebieten nur selten auf, weil die entsprechenden Gaben zumeist in Holz ausgeführt wurden. Wie aus annähernd datierbarem Material, vor allem den metallenen Bodenfunden aus später reformierten Gebieten ersichtlich, reicht der Typus des im Gebetsgestus dem Göttlichen sich anvertrauenden eisernen Votanten in das Mittelalter zurück. Parallelen bieten hier vor allem die Wachs- und später Silbergaben. Der über lange Zeiten hin üblichen Arbeitstechnik bei der Herstellung von Eisenvotiven entsprechend ist die Figur ohne Schweißarbeit aus einem einzigen Stück stabförmigen Metalls gebildet." (Text, Deneke 1979)Bernward Deneke: Volkskunst. Führer durch die volkskundlichen Sammlungen. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. München 1979, S. 147, Nr. 208.