Beschreibung
Spielzeug-Garnitur zur Feier der Heiligen Messe. Das Ensemble setzt sich aus geschnitzten und bekleideten Figurinen und aus liturgischen Zinngeräten zusammen.
a) Der erste Priester (H. 10,5 cm) trägt über schwarzem Talar eine gelblich-weiße Albe mit einer Bordüre von roten Blüten über dem unteren Rand. Die gelblichweiße Kasel ist vorn unterhalb der Schultern in flachem Bogen ausgeschnitten, der Rückenteil fällt in rechteckiger Form. Der Kaselstab ist durch einen breiten, hellroten, gelb konturierten Streifen angedeutet. Rosetten mit weißer oder roter Mitte und blauen Punkten zieren vorn den abschließenden Bogen sowie den Rückenteil der Kasel. Dieser Priester trägt ebenso wie der zweite ein schwarzes Birett mit vier Aufsätzen.
b) Der zweite Priester (H. 10,8 cm) ist mit schwarzem Talar und weißem Rochett, bei dem unten ein schwarzes Muster eine Spitzenkante anzeigt, ausgestattet. Um die Schultern hängt eine blaue Stola, um die Hüften ist ein roter Gürtel gelegt. Auf den ausgestreckten Armen ruht ein Buch.
c-h) Sechs Messdiener (H. 7,4 – 7,8 cm) tragen roten Talar und gelblichweißen Chormantel. Bei den Radkragen um ihre Schultern weist ein rotes Muster auf eine untere Spitzenkante. Zwei Messdiener tragen ein geschlossenes Buch im rechten Arm, die anderen haben die Hände im Gebetsgestus gefaltet.
i) Ein siebenter, größerer Messdiener (i; H. 8,9 cm) weicht durch das am Chormantel fehlende Muster und den geteilten Kragen leicht ab; er schwingt ein kelchförmiges Rauchfass.
Zum liturgischen Gerät gehören Kelch, Patene, Monstranz und zwei Kerzenständer.
j) Über dem mit flachem Rand versehenen Fuß des Kelches (H. 5,3 cm) erhebt sich der Schaft mit angedeutetem Nodus; die Cuppa ist unten mit einem Kranz lanzettförmiger Blätter dekoriert, ihr Rand leicht nach außen gebogen.
k) Im Spiegel der Patene (Dm. 4,5 cm) steht vor wirbelartig radialen Strahlen das Monogramm Christi.
l) Die Mitte der Monstranz (H. 9 cm) bildet das vorn von Glas geschützte IHS-Zeichen, wohl als Andeutung der Hostie, in gezackter Einfassung. Der von einem Strahlenkranz umschlossene Rahmen ist an der Innenkante als Perlenreif ausgebildet. Der sich aus reliefierten Palmetten und profilierten Ringen zusammensetzende Schaft erhebt sich über einem leicht gewölbten, geriefelten Fuß.
m,n) Bei den beiden Kerzenständern (H. 5,7 cm) trägt der lange Säulenschaft, über leicht gewölbtem, gestuftem Fuß, die Tülle mit nach außen gebogenem, perlgemustertem Rand.
o) Die Handhabe der Ministrantenglocke (H. 4 cm) verläuft in die gewölbte Wandung mit umlaufendem Band aus von Rillen eingefassten Vertikalstrichen; tropfenförmiger Klöppel.
p) Vielleicht als Altaraufsätze wurden zwei Tonfiguren verwendet: ein stehender Christus in gelbem Gewand mit grauem Tuchüberwurf.
q) eine kniende Maria (H. 5,8 cm), in rotem Kleid und blauem Mantel, mit über der Brust zusammengelegten Händen.