Beschreibung
Die Wandungen des geschlossenen Gehäuses verlaufen zwischen Eckpfosten von quadratischem Querschnitt, die unten in die Stützen übergehen. Die Frontseite wird von zwei in die Pfosten unterhalb des Gesimses sowie über dem Boden eingezapften Querbrettern gebildet; in diese sowie in die Pfosten sind die wandfesten Teile mit den beiden an Bandscharnieren befestigten Türen eingenutet. In ähnlicher Weise ist die gewöhnlich zur Raumwand des Standortes hin gerichtete Rückseite mit den zwischen die Querbretter eingefügten beiden Tafeln angelegt. Die Kopf- und die Fußwand bestehen aus zwei aus Brettern zusammengeleimten Tafeln. Ihre Außenseiten sind durch aufgesetzte Leisten in Felder gegliedert. Zwischen den größeren Flächen, deren obere durch eine Vertikalleiste zweigeteilt ist, verläuft ein querrechteckiges Feld. Die von einem Gesims umschlossene Decke ist im Inneren des Kastens an den Pfosten mit Haken befestigt. Das Gehäuse ist bis auf die der Wand zuliegende Seite außen mit einer das Nussbaumholz imitierenden Fassung dekoriert. Die Maserung verläuft auf den Querbrettern wie auf den Feldern der Schmalseiten horizontal und ist auf den Pfosten, den wandfesten Teilen nebst den Türen vertikal aufgetragen. Blau und rot gestrichene Profilleisten sind am Gesims an der Frontseite, am oberen Querbrett sowie unter den Türen angebracht und rahmen die Felder von Kopf- und Fußende. Die aufgesetzte Schlagseite der Türe ist gleichfalls an den Kanten rot und blau gefasst. Die Jahreszahl 1837 wurde in Rot über dieser aufgetragen.
