Beschreibung
Zwischen zwei Fahnenblättern aus Seidenrips befindet sich eine Zwischenlage aus einem leinenbindigen Baumwollgewebe. Auf dem beigefarbenen Fahnenblatt steht auf einer grau-silbernen applizierten Wolke mit Silberlamé der ebenfalls applizierte hl. Josef mit dem Jesuskind auf dem Arm und einer Lilie in der Hand. Oberhalb seines Hauptes ist ein goldfarbener Stern appliziert, von dem Strahlen ausgehen, die bis zum mit Bordüren gezierten Rand reichen. Die Strahlen sind in Anlegetechnik mit Metallfäden gearbeitet. Unterhalb der Wolke applizierter roter Kreis aus in sich gemustertem Stoff, der die goldfarbene Inschrift „Gott segne die christliche Arbeit“ trägt. Neben der Wolke in Tamburierarbeit Rosenranken. Die um das Fahnenblatt herumlaufende Bordüre besteht aus zwei vorgefertigten, parallel zueinander verlaufenden Goldborten. Zwischen den Borten die Inschrift: „Katholischer Arbeiterverein Lauf gegr. Juni 1901“. Das Fahnenblatt aus blauem Seidenrips zeigt in der Mitte eine Applikation, die von einer Borte abgedeckt ist, in Form eines Wappenschildes. In diesem die Kirche von Lauf im neoromanischen Stil. Über dem Schild eine gelbe Banderole, die die Jahreszahl „1905“ trägt. Kirche und Banderole sind von Blumenranken in Tamburierarbeit, die unterhalb der Wappenform in einer roten Schleife zusammenlaufen, umgeben. In den vier Ecken des Fahnenblattes vier applizierte Wappen, die durch unterbrochene Eichenlaubranken miteinander verbunden sind. Das Wappen rechts der Kirche ist das von Lauf, es zeigt zwei Kirchtürme. Oberhalb der Kirche blau-weißes Rautenwappen (Bayern), links der Kirche gelb-weißes Rautenwappen und unterhalb der Kirche rot-weißes Rautenwappen. An drei Seiten ist die Fahne mit Goldfransen eingefaßt, an einer Seite ein Haken zum Aufhängen.