Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/SchrankBehältnismöbelBA362Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4914</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300038860</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kastenmöbel</lido:term></lido:classification></results>11751<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Fischbachau, Landkreis Miesbach, Oberbayern</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 174,5 cm, B. 123 cm, T. 49 cm, B. (Gesims) 141,5 cm.</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Fichtenholz und Kiefernholz, bemalt.</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Gefüllter und auf der Innenseite beklebter Schrank aus Fichten- und Kiefernholz, der bunt bemalt ist und mit der Jahreszahl "1751" versehen ist. Im Schrank befinden sich Leinwandballen, Hanf, 2 bemalte Schnapsflaschen aus Glas, 1 Krug von Beinglas mit aufgemalten bunten Strauß, Wachsstöcken, 5 Zinnlöffeln, Amuletten, Schleifchen etc. An den Innenseiten der Türen sind 31 colorierte Kupferstiche, sowie Kränze und Sträuße aus künstlichen Blumen (5 Stück) befestigt. Zusätzlich auch ein bemaltes Band mit einem Spruch und Blumen. Auf den Türen sind durch profilierte Leisten je zwei Felder abgegrenzt, von denen die oberen auf grünem Grund in rotbraun die Monogramme von Jesus und Maria zeigen. Die Türen, die Felder, der Sockel und die Seitenwände tragen Malerei auf blauem Grund. Die Türen und der Sockel haben Ranken mit Blättern und Blüten, bei denen vorwiegend weiß, rotbraun, grün und gelb verwendet wurden, auf den Flächen seitlich der Türen befinden sich gewundene Säulen, vorwiegend mit brauner Kontur in grün. Auf den Seitenwänden sind in rotbraun umrandeten grünen Feldern Rosettenmotive dargestellt. Die zum Teil mit einem Profil versehenen Leisten blieben unbemalt. Das Möbel ist seit der Zeit der Erwerbung als Leinwandkasten verwendet.Bernward Deneke: Franz Zell als Sammler ländlicher Altertümer. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 1975, S. 116-125, S. 122, Abb 18.Bernward Deneke: Hochzeit. München 1971, Abb. 20.Torsten Gebhard: Die volkstümliche Möbelmalerei in Altbayern mit besonderer Berücksichtigung des Tölzer Kistlerhandwerks. In: Bayerischer Heimatschutz 1936, S. 3-170, hier S. 32.Hans Stegmann: Die Holzmöbel des Germanischen Museums. In: Mitteilungen aus dem Germanischen Nationalmuseum 1910, S. 36-88, hier S. 51.Bernward Deneke: Volkskunst. Führer durch die volkskundlichen Sammlungen. München 1979, S. 39, Kat.Nr. 48."Nach den Berichten der Reisebeschreibungen des 19. Jahrhunderts über die in manchen Stuben Süddeutschlands aufgestellten Kästen mit der sorgfältig arrangierten Textilaussteuer ist dieser Schrank mit Kunstblumen geschmückten Leinwandrollen, mit Flachs, Wachsstöcken, Devotionalien und anderem Hochzeitsgut eingerichtet. Die auf die Innenseiten der Türen aufgeklebte Andachtsgraphik weist auf einen wesentlichen Anwendungsbereich der auf den Märkten und durch Kolporteure verbreiteten Bilddrucke. Sie wurden bis in das 19. Jahrhundert weniger als Wandschmuck genutzt, sondern als sogenannte Kisten- oder Kastenbilder im Möbelinnern, z.B. auf den Innenseiten der Truhendeckel, aufgeleimt oder genagelt. Diese Heiligenbilder in den Möbeln sind Zeugnisse individueller Frömmigkeit."Vgl. Franz Zell (Hrsg. u. Bearb.): Volkskunst im Allgäu. Original-Aufnahmen aus der Ausstellung für "Volkskunst und Heimatkunde" in Kaufbeuren - September 1901. Kaufbeuren, München, Zürich 1902, Taf. 16.
Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
