Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/KanneDes1444Design1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">27562</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Clara Ruckteschell-von Truëb (1882-1969)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1920-1940<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Dachau bei München</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H 14,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Rötlicher Ton, kupfermattierte Zinkglasur</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>neuwertigDie Künstlerin Clara Truëb (1882-1949) war zusammen mit ihrer Schwester Margret 1904 aus der Schweiz nach München gekommen und hatte sich an der neu gegründeten, später sogenannten Debschitz-Schule eingeschrieben. 1911 heiratete sie den Bildhauer Walter von Ruckteschell (1882-1941). Ruckteschell, der zunächst an der Münchner Akademie studiert hatte, war später zur Debschitz-Schule gewechselt und hatte dort seine spätere Frau kennengelernt. 1913 ging das Paar für mehrere Jahre nach Ostafrika, wo Walter von Ruckteschell Denkmäler und Skulpturen für öffentliche Plätze und Einrichtungen schuf. Über Claras Tätigkeit in dieser Zeit ist leider wenig bekannt. Hin und wieder findet sich in der Literatur der Hinweis, sie sei als erste Frau 1914 bei einer Expedition zur Besteigung des Kilimandscharo dabei gewesen. 1919 kehrte sie nach Europa zurück und wohnte zunächst wieder in Basel. Ab 1922 war sie jedoch als freie Künstlerin in Herrsching tätig. 1928 wagte sie schließlich einen völligen Neuanfang und gründete in Dachau eine eigene Keramik-Werkstatt. Das Service aus Irdenware mit der schwarzen, mit einem hohen Anteil an Eisenoxiden versetzten Glasur an der Außenseite dürfte aus den 20er bzw. frühen 30er Jahren stammen. Die formale Gestaltung der einzelnen Teile läßt Einflüsse des Bauhauses erkennen. Die Künstlerin gehörte nach dem Zweiten Weltkreig zum Dachauer Künstlerkreis.