Beschreibung
Porzellanbild, hochrechteckig; ovales, durch Goldfaden abgesetztes Bild in der Mitte: Darstellung eines Orientalen (Turban) in Pluderhosen, der einen störrischen Esel mit sich zieht. In bunten Aufglasurfarben.
Serie:
1001 Nacht-Platte. MEISSEN 1992, erste Wahl,
Form-Modell von Ludwig Zepner, Modell-Jahr: 1973
Dekor von Heinz Werner (1928-2019), farbig bemalt, reiche Goldmalerei,
Goldstaffage, rückseitig Goldfond,
Szene aus der wundersamen arabischen Serie 1001 Nacht...
Heinz Werner war ein Meißener Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Werner wurde 1957 zum Dekorgestalter in die Manufaktur berufen. Er gründete zusammen mit Ludwig Zepner und Peter Strang die Abteilung Kollektiv Künstlerische Entwicklung der Manufaktur Meissen.[2]
Heinz Werner entwarf rund 100 moderne Meissen-Dekore, darunter so beliebte, wie beispielsweise 1001 Nacht, Sommernachtstraum, Blaue Orchidee auf Ast oder Jägerlatein. Darüber hinaus schuf Heinz Werner zahlreiche Einzelstücke für die Meissener Manufaktur. Es gibt vom Künstler einige Wandbilder aus Meißner Porzellan an und in öffentlichen Gebäuden. Er beherrschte alle künstlerischen Techniken. Neben der Arbeit mit dem Werkstoff Porzellan pflegte er vor allem das Aquarell, die Kreide sowie die Malerei mit Öl- und Acrylfarben.
Ab 1978 lehrte Heinz Werner als Professor an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein bei Halle (Saale).
Werners Arbeiten befinden sich heute in bedeutenden Kunstsammlungen und Museen in Deutschland, Japan und den USA.