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Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Grabplatte der Schwestern der Reichsschultheissen Heinrich Geusmit und Sifrit von KammersteinGrabdenkmal aus Sandstein, FragmentGd305Skulptur bis 18001um 1310<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg ID 7004334;</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 94 cm; B. 91,5 cm; T. 23,5 cm; T.(Relief) 7,3 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">grauer Sandstein (Wendelsteiner Quarzit)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Unterer Teil von der Hüftgegend ab erhalten. Abstoßungen an Kanten und Gewandteilen. Rechte und linke Unterkante bis zu 25 cm in Höhe und Breite abgearbeitet. Rechte Fußspitze des Kamerstein abgebrochen. Unterer Teil von der Kniegegend ab erhalten. Abstoßungen an Kanten und Gewandteilen, besonders oben. Fassung verloren.ZR-Nummer; ZR 1895/10618; zwei Grabplattenfragmente; die Reichsschultheissen von Kamerstein und deren Schwestern; Inventarnummer(n): Gd 304, Gd 305; Die Frauen tragen lange, bis über die Füße reichende und die Gewänder größtenteils bedeckende Mäntel. Unter ihnen die Wappen. Die Figuren sind von einem Kastenrahmen umgeben.1Deutsch18.01.2011Sammelkommentar: Grabplatten-Fragmente der Reichs- Schultheissen Heinrich Geusmit, Sifrit Kamerstein und ihrer Schwestern. Heinrich Geusmit und Sifrit Kamerstein waren doppelt bzw. kreuzweise miteinander verschwägert. Solche mehrfachen Bindungen waren ein übliches Mittel der Machtkonzentration. Bemerkenswert ist der Versuch, diese Bindungen durch zwei Doppelgräber über den Tod hinaus zu dokumentieren. Die Leder umwundenen Schwerter im Grabbildnis der beiden Männer weisen sie als Inhaber der Hochgerichtsbarkeit aus. Diese war mit dem Amt des Reichsschultheißen verbunden, das sie ab 1303 wechselweise bekleideten. Die Platten wurden nach Abbruch der Dominikanerkirche als Kanalabdeckung am Hauptmarkt benutzt und zu diesem Zweck zerteilt.2Englisch18.01.2011Summary: Fragments of the Sepulchral Slabs of the Imperial Mayors Heinrich Geusmit, Sifrit Kamerstein and their Sisters. Heinrich Geusmit and Sifrit Kamerstein married each other's sisters (adjacent tombstone). Such multiple alliances were a conventional means for concentrating power. Remarkable is the attempt to document these alliances beyond death by two double tombs. The leather entwined swords of the effigies of the two men indicate they hold high judicial office in the criminal court, the so-called "Blood Court". This was linked with the office of the Imperial Mayor, which they held alternately from 1303 on. After the demolition of the Dominican Church the slabs were divided and used as drain covers on the main market square.Stafski, Heinz: Die Bildwerke in Stein, Holz, Ton und Elfenbein bis um 1450 (Die mittelalterlichen Bildwerke Bd. 1). Nürnberg 1965, S. 42, 44, 45 mit Abb. Nr. 21, 22. - Yvonne Northemann: Zwischen Vergessen und Erinnern. Die Nürnberger Klöster im medialen Geflecht. Petersberg 2011, S. 25-26.Stromer, W.v.: Ein Steinmal aus dem Beginn des 14. Jh. in: Mitteilungen d. Vereins für Geschichte d. Stadt Nürnberg, 50/1960, S. 1--10.von Haller, Bertold: Die Pfinzing mit dem Adler und Schwarz-Gelb. Zugleich ein Beitrag zu den Geuschmid in Nürnberg und zu den Zollner-Geyer in Bamberg. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 100 (2013), S. 149-226, hier: S. 212-214.