Direkt zum Inhalt
Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Epitaph für Marquard Mendel (gest. 1386)EpitaphGd372Skulptur bis 18001um 1500<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Sandstein, Reste farbiger Fassung</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>In dem bei Roth 1790, S. 183 abgedruckten Testament Mendls heißt es: "So beger Ich durch gotes willen das man mich begraben soll In den Chor der Carthewser zu Nurmberg für den obersten Altar, wo es dem Prior und Convent allerbest gewellt. ... Wer (wäre es) aber das man mich nit herbringen mocht, so soll man doch mein grebniß do haben zu eynner gedechtniß meiner sel und eynnen stein der dem Pflaster gleich sey und nit empor stee, auf mein grab legen, mit meinem Namen darauff gehawen, das mein lieb vetter (Väter) die Carhewser dester mer an mich arm sünder gedenkhen".Epitaph für Marquard Mendel (gest. 1386). Rest farbiger Fassung, umlaufende Proilleiste, die in der unteren Hälfte abgebrochen ist. Dort sind Reste einer Inschrift zu erkennen. Im hochrechteckigen Bildfeld ein nach rechts geneigtes Dreieckswappen der Mendel mit Stechhelm und Flug in der Helmzier. Links als Beiwappen das der Schürstab eingestellt, ebenfalls nach rechts geneigt. Es verweist auf die Gattin des Klostergründers, Kunigunde Schürstab (gest. 1379). 1DeutschMendel, Ratsherr und wohlhabender Kaufmann, liegt im Chor der Kirche bestattet. Er stiftete das Nürnberger Kartäuserkloster1380 in Gedenken an seine Frau. Das kleine Wappen ist das seiner Gattin Kundigunde Schürstab († 1379). Das von bewegtem Rankenwerk geschmückte Epitaph ist Ausdruck einer späteren Ehrung.2EnglischEpitaph of Marquard Mendel († 1386). Mendel, an affluent merchant and councilman, is buried in the choir of the church. He endowed the Nuremberg Carthusian Charterhouse in 1380 in memory of his wife, Kundigunde Schürstab († 1379). The small coat of arms belongs to her. The vine scroll-ornamented epitaph reflects later commemoration.Andreas Würfel: Beschreibung der übrigen Kirchen/Klöster und Kapellen in Nürnberg. Nürnberg [1761], S. 48/52.Christoph Gottlieb Murr: „Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten in der H. R. Reichs freyen Stadt Nürnberg und auf der hohen Schule zu Altdorf, Nürnberg 1778, S. 329-330: "An eben dieser Seite, gegen die ehemalige Sakristeyenthüre, ist in Stein gehauen des Stifters Wappen, mit der Unterschrift: Anno Domini M. CCC.LXXXV. Jar am St. Bonifaci tag starb Herr Marquard Mendel, Stifter des closters, der hie begraben liegt. Seine Gruft ist vor dem Altare, mit der Aufschrift: Anno Dni M. CCC. LXXXV. quinta mesis Iunii obiit Marquandus Mendel. Venetiis. Fundator huius domus. Norimbergam delatus et hic sepultus. Cuius anima requiescat in pace."Johann Ferdinand Roth: Geschichte und Beschreibung der Nürnbergischen Karthause, deren Kirche der katholischen Gemeinde im J. 1784 bis zur Wiedererbauung der Elisabethkapelle im deutschen Hause überlassen worden istm nebst Geschichte und Beschreibung der Kapelle bey der Karthause, der Moritzkapelle, und des Mendelischen Seelhauses auf dem Bonersberge. Nürnberg 1790, S. 103, Abb.Christoph Gottlieb Murr: Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten in der Reichsstadt Nürnberg, in deren Bezirke, und auf der Universität Altdorf. Nebst einem Anhange. Nürnberg 1801, S. 153 (siehe Murr 1778).Yvonne Northemann: Zwischen Vergessen und Erinnern. Die Nürnberger Klöster im medialen Gefelcht. Petersberg 2011, S. 109.