Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Fragment eines bedruckten BaumwollgewebesZeugdruckeGew1094Textilien-Schmuck110./12. Jh.<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Ägypten;</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>04</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 18,5 cm; B. 16,5 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Baumwolle, ungefärbt, Leinwandbindung, Modeldruck, rot, braun</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Restaurierung 2005Gew 1094, Gew 1095 zusammengehörendHampe 1896: Rotdruck auf feinem, ziemlich lockerem, gelblichweißem Baumwollenstoff, Bruchstück eines Gewandes oder Tuches mit Rosettenmusterung [...] und breiter Borte. Letztere setzte sich zusammen aus einem breiten Mittelstreifen mit netzartiger Musterung dunkel auf hellem Grunde und zwei Streifen zu beiden Seiten desselben, von denen der eine schmälere die Borte gegen das Mittelfeld abschloß und mit einem Zickzackornament gemustert war, der andere besser erhaltene aus zwei Gruppen von je drei parallelen roten Streifen besteht [...] 6. -7. Jahrhundert.1Deutsch2006Gewebe gehörten zu den bedeutendsten ägyptischen Grabfunden. Der Wüstensand konservierte, was anderswo ins Nichts zerfiel. Auf der Suche nach Schätzen der Pharaonen stieß man eher zufällig auf die Textilien. Ein wahrer Stoffrausch führte Forscher und Händler zu den Ausgrabungen, an denen viele Museen teilhaben wollten. Meist handelte es sich um farbige Zierstücke von der Kleidung der Toten. Als Bänder, rund oder quadratisch, schmückten sie Tuniken und Decken. Die figürlichen und geometrischen Muster der Zierstücke waren hauptsächlich als Wirkereien ausgeführt, zum Teil in Verbindung mit Schlaufentechniken. Hinzu kamen Webmuster, gefärbte und bedruckte Stoffe. Verarbeitet wurden meist Leinen und Wolle, seltener Seide und Baumwolle. In der Bildwelt der Textilien mischten sich antike und christliche Motive. Frühzeitig setzte eine starke Stilisierung ein. Ob alle in Ägypten gefunden Stoffe dort auch gefertigt wurden, ist nicht sicher. Forrer, Robert: Die Zeugdrucke der byzantinischen, romanischen, gothischen und spätern Kunstepochen. Strassburg 1894, S. 11-12, Taf. I,I.Hampe, Theodor: Katalog der Gewebesammlung des Germanischen Nationalmuseums. 1. Teil: Gewebe und Wirkereien, Zeugdrucke. Nürnberg 1896, Nr. 1095.Forrer, Robert: Die Kunst des Zeugdrucks vom Mittelalter bis zur Empirezeit. Straßburg 1898, S. 9, Taf. II,2.Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 51, 70--71, 390, Kat. 33, Abb. 50.

Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 9: Dauerausstellung Ur- und Frühgeschichte