Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/sog. KugelfußbecherBecher aus Glas auf drei Kugelfüßen mit gerissenen Darstellungen auf der WandungGl168Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">5607</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Becher</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Saftbecher</lido:term></lido:classification></results>1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">2177</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Diamantriss: Nürnberg (?)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>2. Hälfte 17. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Diamantriss: Nürnberg (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>2</BuildingId><BuildingDescription>02 Kartäuserbau</BuildingDescription><FloorId>02</FloorId><FloorDescription>2.UG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>Kunsthandwerk bis 1800</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 12,7 cm; Dm. oben 10,1 cm; Materialstärke Mündung 0,2 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Glas, geblasen, diamantgerissen, vereinzelte Partien in Tiefschnitt</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Leichter Belag feststellbar (v. a. am Boden erkennbar)Auf der Wandung ist eine umlaufende Landschaft dargestellt. Den unteren Bereich nimmt ein mattierter Streifen ein, aus dem zwei unregelmäßige Felder ausgespart sind. Den oberen und größten Teil ziert eine umlaufende Landschaftsdarstellung . Hier sind - von Bäumen getrennt - die Jahreszeiten dargestellt. Jeder Abschnitt ist mit einer Überschrift gekennzeichnet. Den „Frülingh“ schließt nach links ein Baum mit lanzettförmigen Blättern ab. Aus der Krone ragen teils kahle Äste hervor. Rechts vom Baum sind eine große Tulpe und eine weitere Blume eingerissen. Daneben steht eine Frau, die in ihrer Schürze Blumen sammelt und neben ihr ein Mann mit Kniebundhosen und Hut, der Samen auf einem Feld sät. Nach rechts schließt die Darstellung mit einer weiteren großen Blume. Der Boden setzt sich aus eng übereinander gesetzten gebogenen Linien zusammen. In diesem Abschnitt sind lediglich die Gesichter der Figuren mit dem Schneidrad geschnitten. In der Zone am unteren Wandungsrand ist zwischen Frühling und Sommer ein Gewässer mit Schiff und rechts daneben ein Gebäude zu erkennen. Der Baum, der die Darstellung vom „Sommer“ trennt trägt bereits Blüten. Zu sehen ist hier eine Schafschur: ein Schaf steht frontal am rechten Rand, daneben sitzt ein Mann, der ein weiteres Schaf schert. Ein sommerliches Thema verkörpern auch die beiden Garben neben dem Mann. In der Mitte des Bildabschnittes befindet sich eine Frau mit Kleid und Hut, die in ihrer erhobenen Rechten eine Sichel hält und in der Linken, abgeschnittene Pflanzen. Rechts neben ihr schließt der Sommer mit stehendem Korn. Rundlich vertieft eingeschnitten sind die Wangen des Schäfers sowie Gesicht und Brüste der Frau. An dem Baum, der den „Herbst“ eröffnet hängen Äpfel. Ein Mann,links vom Baum, greift um diesen herum an die Hörner eines Ochsen, neben dem ein anderer das Beil erhoben hat. Über dem Ochsen steht „Er mus dran“. Die mittig in diesem Bildfeld dargestellte Frau im Kleid trägt einen Federkopfschmuck und hält in ihrer rechten Hand einen Kelch. Nach rechts wird der Abschnitt von zwei Fässern abgeschlossen vor denen sich eine Kanne und eine Gans befinden. Auf einem Bänkchen links daneben sitzt eine aus einer Kanne trinkende Figur, hinter den Fässern steht eine trinkende Frau. Auch hier sind die Gesichter sowie die Brüste der Frau rundlich vertieft. Im unteren Bereich der Wandung ist zwischen Herbst und Winter eine Stadtsilhouette vor einem Gewässer eingerissen. Rechts segelt ein Boot. Symbol für den „Winter“ ist ein kahler Baum. An ihm lehnt eine Frau, dargestellt im Kleid und mit einem Fächer in der Hand. Rechts davon befindet sich eine Feuerstelle mit zwei Töpfen. Vom Feuer steigt Rauch in Form kleiner Kringel nach oben. Belebt wird die Szene durch eine Katze vor dem Feuer und zwei Männern, die sich rechts davon verfolgen, der hintere mit einem Spieß in der Hand, während der vordere seinen Hut verliert. Der Boden ist mit einem Karomuster angedeutet. Die Gesichter der Figuren und der Oberkörper der Frau sind rundlich vertieft eingeschnitten. Nürnberger Glasschnitt im Detail. Neue Zuschreibungskriterien für den Nürnberger Glasschnitt im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert und ihre Anwendbarkeit erörtert am Bestand des Germanischen Nationalmuseums, Erlangen 2020, Online-Publikation, S. 339-342, Kat. 32, Abb. 936-946.Andrea Finke: Die Schwanhardt-Gläser. Beschreibender Katalog der Hohlgläser der Familie Schwanhardt im 17. Jahrhundert in Nürnberg aus der Bundesrepublik Deutschland (alte Bundesländer). Diss. 1994, Nr. 6.Ursula Mende: Nürnberger Gläser. In: Silikat Journal. Jg. 1965, H. 8/9, (S. 158-161), S. 158 und S. 162.Eberhard Hölscher: Alte Nürnberger Glasschnitte. In: Gebrauchsgraphik, 35 (1964), 6, S. 36-41.Erich Meyer-Heisig: Der Nürnberger Glassschnitt des 17. Jahrhunderts (=Jahresgabe des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 1963). Nürnberg 1963, Nr. 56.Fritz Traugott Schulz: Geritztes Nürnberger Glas. In: Anzeiger Germanisches Nationalmuseum 1920, S. 25-27, Abb. 6. (Erwerbsbericht)