Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Becher mit Darstellung von HelmstadtTrinkgefäß aus GlasGl284Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">5607</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Becher</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Saftbecher</lido:term></lido:classification></results>1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">2183</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Schnitt: Hermann Schwinger (?)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>2. Hälfte 17. / Beginn des 18. Jh.<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schnitt: Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 12,4 cm; Dm. (oben) 10,2 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Dm. 9,9 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements><lido:extentMeasurements xml:lang="de">Standring</lido:extentMeasurements></lido:objectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Glas, geblasen, Tiefschnitt, teilweise geblänkt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Schlierige Ablagerung auf der gesamten Oberfläche, kein gleichmäßiger Schleier, sondern Musterung. Eine feine Rissestruktur durchzieht bereits die Masse. Mehrere große Sprünge: einer verläuft quer über den Boden, ein kleiner vom Rand zur Mitte hin. In der unteren Hälfte der Wandung weitere Sprünge in der Masse. Außerdem auf der Wandung mehrere muschelige Absplitterungen.Becher mit nahezu zylindrischer Wandung, die sich ganz leicht nach oben hin weitet. Ein umgelegter Standring dient zur Vergrößerung der Standfläche. Auffallend flacher Boden. Der Pfeifenansatz als Absplitterung erkennbar. Auf der Wandung ist umlaufend eine Siedlung mit vielen kleinen Fachwerkhäusern dargestellt. Grob lässt sich eine Gliederung in drei Ebenen erkennen: am vorderen Darstellungsrand ist der Rand der Siedlung mit umzäunten Grasflächen mit Büschen dargestellt. Die mittlere Zone wird von den unzähligen eng gestaffelten Fachwerkhäusern eingenommen. Nach oben findet die Darstellung ihren Abschluss in eine hinter den Häusern mehr oder weniger sichtbar werdenden Reihe von Bäumen. Die Darstellung ist auf einer Seite beschriftet mit "HELMSTADT". Links davon ist in einem doppelten Kreis das Brustbild eines Mannes in Harnisch dargestellt. Er trägt schulterlange Haare und einen Knebelbart im Dreiviertelprofil (wohl Christoph Andreas Imhof I, 1608-83). Links des Porträts ist die Kirche der Stadt von der Seite dargestellt: An ein langes Gebäude ist links ein Turm mit spitzem Dach, auf der Spitze eine mit einem Kreuz bekrönte Kugel dargestellt. Genau auf der dem Brustbild gegenüberliegenden Seite ist zwischen den Häusern ein Platz für den Kirchweihbaum freigelassen, der erkennbar an seinem langen Stamm ohne Äste und der oben stehen gelassenen Krone ist. Darüber steht als eine geblänkte Kugelung die Sonne, die von feinen Strahlen umgeben ist. Durch diese Linse ist im Durchblick das Brustbild zu erkennen.Sabine Tiedtke: Nürnberger Glasschnitt im Detail. Neue Zuschreibungskriterien für den Nürnberger Glasschnitt im 17. und beginnenden 18. Jahrhundert und ihre Anwendbarkeit erörtert am Bestand des Germanischen Nationalmuseums, Erlangen 2020, Online-Publikation, S. 223-225, Kat. 16, Abb. 625-631.Erich Meyer-Heisig: Der Nürnberger Glassschnitt des 17. Jahrhunderts (=Jahresgabe des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 1963). Nürnberg 1963, Nr. 133.